Neunburg: 2000 Adressen ans schnelle Netz

Mit einem symbolischen Knopfdruck durch den 1. Bürgermeister der Stadt Neunburg, Martin Birner, sowie den Vorstandsvorsitzenden der amplus AG Christoph Englmeier wurde am Mittwoch das Glasfasernetz der amplus AG in Betrieb genommen. „Wir haben es geschafft, und darauf bin ich stolz!“ zeigte sich Martin Birner sichtlich erfreut über den Fortschritt und bedankte sich bei allen Verantwortlichen für den reibungslosen Verlauf und die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit des „Zukunftsprojektes“ der Stadt Neunburg.

Vor ca. einem Jahr fiel der „Startschuss“ zum Breitbandausbau des gemeindegebietes Neunburg, und mit der Inbetriebnahme gingen 2000 Adressen online. Für die Bauarbeiten versucht der niederbayerische Internetanbieter oft auf langjährige Partner und auf Breitband spezialisierte Bauunternehmen zurückzugreifen. In Neunburg vorm Wald erhielt das Bauunternehmen Schorpp aus Rettenbach den Zuschlag. Insgesamt 27 Kabelverzweiger (KvZ) ermöglichen per Glasfaseranschluss (FTTC: Fibre to the Curb) für 1948 Adressen, Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. 1173 Adressen erhalten gemäß dem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung Bandbreiten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Sechs Adressen im Bereich „Diendorfer Berg“ eine Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building) und damit Bandbreiten von mehr als 200 Megabit pro Sekunde. Durch den hohen Zuschuss des Freistaates Bayern von ca. 90 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 1.045.002,00 Euro verblieb der Stadt nur ein kleiner Eigenanteil für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes.

„Neunburg liegt uns als langjähriger Kooperationspartner sehr am Herzen, die Zusammenarbeit ist einwandfrei,“ betonte Christoph Englmeier. „ Zudem kann ich ihnen versichern, dass wir nur nachhaltige Systeme aufstellen.“

Für den größten Teil des Erschließungsgebietes nutze das Breitbandunternehmen die bereits vorhandene oder im Bau befindliche Leerrohrinfrastruktur der Stadtwerke. „Wenn wir eine Straße aufreißen, werden Leerrohre gleich mitverlegt. Dies wird bei allen Erdarbeiten berücksichtigt, so dass wir zukunftsorientiert vorbereitet sind“, erläuterte Martin Birner.

Je kürzer die Kupferleitung bis ins Haus des Kunden, desto höher die verfügbare Bandbreite des Anschlusses. Bereits seit 2012 unterhält die Stadt Neunburg mit der amplus AG eine Partnerschaft, die die Stadtwerke Neunburg vorm Wald Strom GmbH und die Mitarbeiter des Breitband-Carriers mit einschließt. So steht einem beachtlichen Wachstum in Sachen High Speed Internet im gesamten Gebiet Neunburg nichts mehr im Weg. Dies soll auch die nächsten Jahre so fortgeführt werden.