Noch schnell vor dem Winter: Mit Blumenzwiebeln den Garten gestalten!

Langsam neigt sich die Pflanzzeit von Tulpen, Narzissen und vielen weiteren Frühblühern dem Ende zu. Denn mit jedem Tag, den es auf den Jahreswechsel zugeht, wird es frostiger.

 

 


Aber keine Panik: Noch können die Blumenzwiebeln in die Erde gebracht werden, das betont auch Experte Carlos van der Veek von Fluwel: „Bis in den Dezember dürfen Bollen - wie wir Niederländer sagen - gepflanzt werden. Tatsächlich ist ein späterer Zeitpunkt für die meisten Zwiebelgewächse sogar eher besser, als schlechter. Denn wenn die Erde etwas feuchter und auch schon etwas kälter ist, wirkt sich das positiv auf die Wurzelbildung aus. So können die Pflanzen noch vor dem Winter gut anwachsen und überstehen die frostige Jahreszeit bestens."

Ton in Ton oder farbenfroh

Wer bis jetzt nicht dazu gekommen ist, den Frühling zu pflanzen, kann also noch aktiv werden. Das Sortiment in den Supermärkten und Gartencentern ist mittlerweile allerdings zumeist eher lückenhaft und nicht sehr abwechslungsreich. Im Internet findet man dagegen immer noch eine erstaunliche Vielfalt, die von den beliebten Tulpen und Narzissen über Krokusse und Winterlinge bis hin zum Zierlauch und Kaiserkronen reicht. Auch farblich gibt es hier die ganze Palette des Malkastens: So kann nach Lust und Laune kombiniert und der Garten in der eigenen Lieblingsfarbe gestaltet werden. 

Bienenfreundlich und gut duftend

Neben Blütenform und -farbe kann man Zwiebelblumen im Netz auch gezielt im Hinblick auf weitere Eigenschaften aussuchen. So bezaubern einige Arten und Sorten zusätzlich mit Duft, zum Beispiel die rosafarbene Tulpe ‘Sanne‘, die sonnengelbe Narzisse ‘Kokopelli‘ oder die violette Hyazinthe ‘Purple Sensation‘. Auch die hellblaue Traubenhyazinthe ‘Peppermint‘ verbreitet im Garten ein frisches Parfüm, zugleich hat sie Bienen und Hummel reichlich Pollen und Nektar zu bieten - auch ein wichtiger Aspekt, der bei der Auswahl eine Rolle spielen kann. Denn gerade während der ersten Monate des Jahres haben es die fleißigen Insekten schwer, ausreichend Nahrung zu finden.  (Quelle: fluwel.de)