Öffentliche Generalprobe Bezirksorchester

Öffentliche Generalprobe Bezirksorchester

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Seit Rosenmontag bereiteten sich 59 Musiker, aus der gesamten Oberpfalz im Bildungshaus des Klosters, eine Woche lang intensiv auf ihr Jahreskonzert vor. Zahlreiche Besucher konnten bei der Generalprobe, am Donnerstag, im Mehrzweckraum, Einblicke in das Musikprogramm und die Probenarbeit gewinnen. Problematische Stellen wurden mehrfach wiederholt, komplizierte Rhythmen ausgezählt und das harmonische Zusammenspiel verfeinert.

Dirigent Matthias Prock motivierte, in der gut zweistündigen Probe, die Musiker zur präzisen Umsetzung seiner Musikvorstellung. Beeindruckt zeigten sich die Besucher vom Leistungsniveau und der hohen Konzentration, mit der die Musiker den Anweisungen des Dirigenten folgten. Der Eröffnungsmusik aus der Oper „Carmen“ folgten die „Armenischen Tänze“ von Alfred Reed und Teile der „Jazz Suite“ von Dimitri Schostakowitsch. Die äußerst anspruchsvolle und furiose „Danza Sinfonica“ von James Barnes beendete den ersten Teil. Schwungvoll ging es mit dem Stück „In the Stone“ von Earth, Wind & Fire weiter, es folgte mit „It don‘t mean a Thing“ von Duke Ellington ein Big Band Klassiker. Auch zwei Nummern mit Gesang: „I dreamed a Dream“ und „Flashdance - What a Feeling" standen auf dem Programm, das von dem temperamentvollen „Danzon No.2“ von Arturo Marquez beschlossen wurde.

Das Bezirksorchester der Oberpfalz besteht seit Mai 2000 und wird vom Nordbayerischen Musikbund getragen. Es will die Oberpfalz nach außen hin positiv repräsentieren und versteht sich als Ergänzung zum heimatlichen Musikverein. Talente werden dort überregional gefördert und gefordert, damit sie mit ihren neuen und ausgebauten Kenntnissen ihre Heimatvereine stärken können. Das Bezirksorchester bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten und Motivierten, konzertante Blasmusik auf hohem Niveau zu spielen.

Für die Bildung eines harmonischen Klangkörpers ist die gemeinsame Unterkunft und das Zusammenleben in der Probenwoche ein wichtiger Aspekt. Seit drei Jahren trifft sich daher das Orchester im Kloster Ensdorf und nutzt die ausgezeichneten Bedingungen. An jedem Probentag wurde, unter der Leitung des Dirigenten, gemeinsam bis zu acht Stunden musiziert. Erfahrene Dozenten aus der Oberpfalz, die selbst Musikkapellen und Big Bands leiten, kommen für einen Registerprobentag extra nach Ensdorf und unterrichten im ganzen Haus, in den sieben Instrumentengruppen Schlagwerk, Tuba/Posaune, Trompete, Wald- und Tenorhorn, Saxofon, Klarinette und Flöte. Das Ende der Probenphase bildet ein Konzert, das traditionell immer in einem anderen Kreisverband der Oberpfalz stattfindet. Heuer wurden in Beilngries, unter dem Motto „Der Tanz ist eröffnet“, die vorher einstudierten elf Stücke aufgeführt. Einige Gäste, der öffentlichen Generalprobe in Ensdorf, sind offensichtlich auf den Geschmack gekommen, denn sie besuchten auch dieses Abschlusskonzert, das am Freitagabend, vor über 700 begeisterten Besuchern, stattfand.


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