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Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Amberg

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Amberg

2 Minuten Lesezeit (310 Worte)

Amberg. „Wir rufen am 19. März 2018 die Beschäftigten der Stadt Amberg (Bauhof und Gärtnerei), die Zivilbeschäftigten der Bundeswehr sowie die Beschäftigten des Klärwerk Theuern zum ganztägigen Warnstreik auf!“ informiert Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz).  

 

Treffpunkt der Warnstreikenden sei um 8.30 Uhr am Multifunktionsplatz gegenüber dem Bahnhof in Amberg mit anschließender Kundgebung und Demozug (danach Streiklokal Schloderer Bräu Amberg).

Nachdem am 12./13. März 2018 die öffentlichen Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen in Potsdam erneut kein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet haben, ruft jetzt die Gewerkschaft ver.di auch in Amberg zum Warnstreik auf.

ver.di fordere in dieser Tarifrunde für eine Laufzeit von 12 Monaten 6% tabellenwirksame Einkommenserhöhung, mindestens aber 200 Euro. Damit wolle ver.di vor allem die unteren Einkommensregionen im öffentlichen Dienst stärken.

ver.di fordere daneben noch für die Auszubildenden 100 Euro monatlich mehr sowie eine Übernahmegarantie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

„Unser Ziel ist es, auf dem Verhandlungswege zu einem tragfähigen Kompromiss zu kommen. Nachdem aber  die Arbeitgeber am Montag/Dienstag letzter Woche in Potsdam kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben, sind die Beschäftigten zu Warnstreiks bereit!“ gibt sich Alexander Gröbner kämpferisch.

Mit den bevorstehenden Warnstreiks versuche ver.di den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde im April zu erhöhen. ver.di hoffe, dass die Öffentlichkeit auch in dieser Tarifrunde Verständnis für die Beschäftigten habe, welche tagtäglich im Interesse der Bevölkerung einen großartigen Job erbringen.

„Wir bitten um Verständnis, dass die weiteren Planungen über weitere Warnstreiktage und beteiligte Einrichtungen und Dienststellen erst kurzfristig im Laufe der nächsten Tage veröffentlicht werden“ so Gröbner.

Jetzt gelte es die Reihen zu schließen und in den Dienststellen und Betrieben aktiv zu werden, führt Kathrin Birner (Gewerkschaftssekretärin ver.di Oberpfalz) aus. „Wir fordern alle Beschäftigten auf, sich in ver.di zu organisieren und sich mit uns gemeinsam in dieser Tarifrunde für eine deutliche Einkommenserhöhung sowie die Übernahme der Auszubildenden einzusetzen!“

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