Orgelkonzert mit Nachhall für soziale Einrichtungen

Orgelkonzert mit Nachhall für soziale Einrichtungen

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Vor 25 Jahren wurde die damals neue Orgel in der Pfarrkirche St. Bartholomäus eingeweiht. An dieses Jubiläum wurde mit einem Orgelkonzert erinnert. Eintritt wird nicht erhoben, Spenden werden für einen sozialen Zweck verwendet, so die Verlautbarung vor dem Konzert, das Ende Oktober stattgefunden hatte. Die Organisten Monika Kagerer, Katharina Wagner und Stefan Knopf, Trompeter Matthias Kummert sowie der Kirchenchor Alten- und Neuenschwand unter der Leitung von Doris Götz begeisterten mit ihren Darbietungen ein breites Publikum. Am Samstagvormittag war es soweit, wurden die Spenden in Höhe von jeweils 400 Euro an den Verein „Traumzeit“ und an die Kinderkrippe Si-Sa-Sinnesland Bodenwöhr übergeben.

 

 

„Traumzeit“, der eingetragene Verein mit Sitz in Regensburg nimmt sich krebskranker Kinder und deren Familien an, aktuell auch im Gemeindegebiet. Jede Krankheit ist mit seelischer Herausforderung verbunden, insbesondere gilt dies für Krebserkrankungen, verbunden mit oft langwieriger Behandlung. „Traumzeit“ erfüllt Herzenswünsche und vermittelt damit ein Stück Normalität. Nadine Guggenberger, Vorsitzende des Vereins „Traumzeit“, erzählt konkret, wie die Erfüllung von Herzenswünschen Realität wird: Theater-, Konzert-, Tierpark- und Freizeitparkbesuche zählen dazu. Nicht zu vernachlässigen das Verfolgen von Fußballspielen live im Stadion. Und teilweise treffen die kleinen Patienten ihr Idol backstage, mit großem Herzklopfen, leuchtenden Augen und überschwänglicher Freude. Nadine Guggenberger erzählt, wie die Kinder aufleben, aus den Erlebnissen neue Kraft und neuen Mut schöpfen.

Darüber hinaus werden auch besondere Gruppenerlebnisse für betroffene Kinder und ihren Familien geplant, Familientreffen organisiert, Kontakt aufgebaut und erhalten zu anderen karitativen Einrichtungen. Auch die Begleitung von Familien, die ein Kind durch Krebs verloren haben, zählt zu den Aktivitäten von „Traumzeit“. Die materielle und individuelle Förderung der Betroffenen sei nur durch Spenden möglich, informierte die Vorsitzende, die sich sehr über das vielfältige Engagement und Kreativität der Helfer freut und ihnen von Herzen dafür dankt.

Nicht minder erfreut und dankbar zeigten sich Katrin Hofmann, Leiterin der Kinderkrippe Si-Sa-Sinnesland in Bodenwöhr sowie die Vorsitzende des eingetragenen Vereins, Heike Ziegler über die spontanen Hilfen. Die Kinderkrippe findet regen Zuspruch und so wurde eine bauliche Erweiterung nötig, um den steigenden Bedarf an Plätzen gerecht zu werden. Altersgerechte Förderung ist ein Ziel, die in sogenannten Intensivräumen erfolgt. Gemalt und gebastelt wird in entsprechenden Altersgruppen, je nach Können der Kinder. Materialien dafür werden immer wieder benötigt. Eine ungeahnte Vielfalt an Spielmöglichkeiten steht den Kleinen hier zur Verfügung. Vom Herumfahren mit dem Bobby-Car, gemeinsamem Spiel untereinander oder hochkonzentriert beim Puzzle, bei Grob- und Feinmotorik-Spielen.


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