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Pfarrfamilienabend mit Spenden in Rieden

Pfarrfamilienabend mit Spenden in Rieden

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Mit „So klingt’s aus Stadt und Land“ eröffnete ein Bläserquintett der Blaskapelle St. Georg den Pfarrfamilienabend im Landgasthof „Zum Bärenwirt“ und setzte mit „Grüßen aus dem Egerland“ noch eins drauf. Der Kirchenchor unter Leitung von Roland Nitzbon stellte sich mit „Wohlauf mit hellem Singen“ vor, forderte bei „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“ zum Mitsingen aber auch zum Mitmachen auf, denn, so der Chorleiter,  „wir brauchen laufend neue Mitglieder, besonders Männer“.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner betonte „Wir sind im kirchlichen Bereich mit Kirchenchor. Blaskapelle St. Georg, Nachwuchsorchester und Lord’s Day gut aufgestellt“. Rückblickend erinnerte er an Fastenessen, Osterfrühstück und Habsberg-Wallfahrt, das Konzert von Lord’s Day und daran,„dass seit unserer Fahrt nach Tschenstochau leider keine Fahrt mehr durchgeführt werden konnte“ und freute sich, dass das Pfarrfest dank vieler freiwilliger Helfer wieder ein Erfolg wurde und ein Erlös erzielt wurde, „den wir heute als Spenden weitergeben können.“

Sein Dank gelte allen freiwilligen Helfern, der KAB und dem Büchereiteam um Irene Meier „das heute mit vielen Besuchern das 25-jährige Bestehen der Pfarrbücherei feierte“. Kirchenpfleger Andreas Reindl zeigte im Anschluss, detailliert in Einnahmen und Ausgaben gegliedert, die von der Kirchenverwaltung bereits geprüfte und genehmigte Kirchenrechnung der Pfarrkirchenstiftung für das Kalenderjahr 2014 auf. Auch von der Bischöflichen Finanzkammer in Regensburg sei nach eingehender Prüfung die Genehmigung erteilt worden. Das Jahresergebnis sei mehr als erfreulich, so Reindl, und weiche von den Ergebnissen der vorangegangenen Jahre ab. Er betonte jedoch „Das wird in der nächsten Zeit so nicht weitergehen. Wir tun gut daran, mit dem Kapital sorgfältig umzugehen“. Sein Lob und auch Dank gelte Pfarrer Gottfried Schubach, für dessen sorgfältigen Umgang mit den Finanzmitteln. 

Nun hätten die zahlreichen Besucher viele Zahlen gehört, so Pfarrer Schubach, „die Kirche aber besteht nicht aus Geld, sondern aus den Gläubigen mit ihren Gebeten“. Die Mitte des Pfarrlebens aber sei die Heilige Messe, sagte er und bezeichnete die Firmung im vergangenen Jahr, mit Weihbischof Reinhard Pappenberger, als ein besonderes Highlight für die Pfarrgemeinde. Ein großes Anliegen, so Pfarrer Schubach, sei ihm die Situation der Flüchtlinge. „Da sind wir besonders gefordert“, betonte er, „da heißt es sich einzusetzen“ erinnerte er an den barmherzigen Samariter. Der mit der evangelischen Pfarrei geplante runde Tisch zu diesem Thema sehe er als wichtig und notwendig an. Danken, so der Pfarrer, wolle er auch allen Helferinnen und Helfer in den vielen Bereichen und Tätigkeiten einer Pfarrei aber auch der Marktgemeinde, mit der ein sehr gutes Einvernehmen bestehe. Zum 25-jährigen Jubiläum der Pfarrbücherei hob Pfarrer Schubach Büchereileiterin Irene Meier und ihr Team lobend hervor. Ein Film über die Habsberg-Wallfahrt im 275. Jubiläumsjahr 1979 rief viele Erinnerungen bei den Besuchern wach.

Dank vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer sei das Pfarrfest auch heuer wieder zu einem Erfolg geworden, betonte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner beim Pfarrfamilienabend im Landgasthof „Zum Bärenwirt“.  Er freue sich gemeinsam mit Pfarrer Gottfried Schubach, aus dem Erlös insgesamt 3.500 Euro als Spenden übergeben zu können. So an Klaus Nemeth, den Vorsitzenden der Blaskapelle St, Georg, 1.500 Euro. In seinen Dankesworten betonte, Nemeth, dass er von einem Probenwochenende rund 40 jungen Musikerinnen und Musikern gekommen sei, „und die Spende deshalb für uns sehr wichtig ist“. 600 Euro gingen an den Jugendchor Lord’s Day, dessen Leiter Stefan Weinfurtner leider verhindert war, ebenfalls 600 Euro an Irene Meier für die Pfarrbücherei, die hervorhob, dass diese auf EDV umgestellt worden sei „und jetzt chic und modern ist“.  300 Euro gingen an den Kirchenchor und ebenfalls 300 Euro an die Helfer vor Ort. Für die HvO sagte Thomas Graf, dass sie Gruppe inzwischen aus zehn Personen bestehe und im abgelaufenen Jahr bereits über 140 Einsätze absolviert hätten. Die restlichen 200 Euro gingen an den Pfarrgemeinderat.    

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