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Radwege-Konzept_1 (von links) Berthold Schneider, MdL Sylvia Stierstorfer und Bürgermeister Josef Schütz Bild: © Manfred Rieger

Planung der Radwegsituation

2 Minuten Lesezeit (449 Worte)

Wörth/Pfatter. Bei zwei Ortsterminen, initiiert durch die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer, stellten der Bereichsleiter des Staatlichen Bauamtes, Berthold Schneider, sowie der Gebietsabteilungsleiter für den Landkreis Regensburg, Manfred Rieger, den Bürgermeistern der anliegenden Kommunen die aktuellen Pläne für den Bau eines Geh- und Radweges über die geplante neue Donaubrücke zwischen Pfatter und Wörth vor.

Über die alte Brücke führt bislang kein separater Weg für Fußgänger und Radfahrer. Mit der neuen Donaubrücke soll sich dies ändern, erläuterte Berthold Schneider: „Vorgesehen ist ein kombinierter Geh- und Radweg über die Brücke, dessen zukünftige Zu- und Auffahrten optimal mit dem anschließenden Radwegenetz und den über die Brücke führenden Fahrradrouten koordiniert werden sollen." Eine enorme Verbesserung, für die sich die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer seit vielen Jahren einsetzt: „Mir ist es wichtig, dass über die neue Donaubrücke künftig ein gut ausgebauter Geh- und Radweg führt und das bestehende Radwegenetz rund um die Donaubrücke ertüchtigt bzw. erweitert wird. Die Sicherheit der Radfahrer liegt mir sehr am Herzen. Gute Radverbindungen machen außerdem den ländlichen Raum noch attraktiver für Touristen und Freizeitsportler", sagte die Abgeordnete.

Dem stimmte auch der Bürgermeister der Stadt Wörth Josef Schütz zu: „Die Brücke über die Donau ist eine sehr wichtige Verkehrsader für die Stadt Wörth und der Neubau sehr wichtig für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir legen sehr viel Wert auf die Einbeziehung des Radverkehrs, der einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Deshalb bin Frau MdL Stierstorfer für ihren Einsatz rund um unsere Donaubrücke und den Abstimmungstermin mit dem Staatlichen Bauamt sehr dankbar". Auch der Pfatterer Bürgermeister begrüßt die Pläne beim Neubau der Brücke einen Geh- und Radweg zu integrieren. Er wies darauf hin, dass eine Breite des Radweges von mindestens drei Metern gegeben sein muss, um einen gefahrlosen Begegnungsverkehr der Radfahrer zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es ihm ein Anliegen, dass die Abfahr- und Auffahrrampen nicht zu weit in Richtung Kreuzung des Dammhinterwegs in Richtung Geisling/Eltheim und der Zufahrt zu Seppenhausen gebaut werden. „Die Radler sollen den etwas längeren, aber sicheren Weg unter dem Brückenbauwerk nutzen", so Biederer. 

Das Staatliche Bauamt Regensburg erarbeitet derzeit die Bauwerks- und Genehmigungsplanung für den Neubau der Brücke über die Donau und prüft verschiedene Varianten der Radwegsführung. „Durch die Ortstermine konnten für beide Widerlagerbereiche der neuen Brücke am südlichen und nördlichen Donauufer gute Lösungsvorschläge erörtert werden, die eine sinnvolle und verkehrssichere Verbindung der betroffenen Fahrradrouten gewährleisten. Diese werden in die weiteren Brückenplanungen einfließen", betonte Berthold Schneider. Zudem regte Stierstorfer an, auf der Brücke eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den Autoverkehr zu prüfen, um die Gefahrensituation zu entschärfen, die aktuell durch die gemeinsame Nutzung von Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer besteht.

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Manfred Rieger, Bürgermeister Johann Biederer, MdL Sylvia Stierstorfer und Berthold Schneider Bild: © Nicole Stompor
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