Politischer Frühschoppen in Hetzenbach

Politischer Frühschoppen in Hetzenbach

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Hetzenbach. Bei politischen Frühschoppen in Hetzenbach sprachen Landrat Franz Löffler, MdL Dr. Gerhard Hopp und Barbara Haimerl. Über Politik zu diskutieren war schon immer wichtig, begrüßte Bürgermeister Thomas Schwarzfischer die Anwesenden im Zelt des Pfingstfestes in Hetzenbach am Pfingstsonntag. Er warf einen kurzen Blick auf die politischen Schlagzeilen weltweit, in Deutschland, in Bayern und auch im Landkreis Cham.

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Er dankte auch der Festwirtfamilie Piendl, die diese Tradition am Leben erhält. Gestartet wurde mit einer Fragerunde mit der Landtagslistenkandidatin Barbara Haimerl. So erfuhr man etwas über ihre Vorbilder, Hobbys und ihre politische Arbeit. Ihre ideale Vorstellung sei, dass die CSU nach der Wahl allein regieren könne. Außerdem sprach sie über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für die man gute Rahmenbedingungen schaffen wolle. Man dürfe nur Versprechen machen, die auch eingehalten werden könnten, zum Beispiel einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Außerdem dankte sie den Vereinen für ihre tolle Jugendarbeit. Abschließend bat sie um Unterstützung für die Landtagswahl am 14. Oktober.

Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp sagte, dass Pfingstfest sei eine Traditionsveranstaltung, die zeige, was Bayern ausmache. Für die CSU sei die Landtagswahl eine entscheidende Wahl, man wolle Verantwortung tragen und auch den Vertrauensverlust habe man ernst genommen. Die CSU habe sich in Bayern neu aufgestellt, mit einem neuen Kabinett und einem neuen Ministerpräsidenten. Er sprach die Themen Sicherheit, Polizeiaufgabengesetz und Pflege an. Man müsse in die Sicherheit investieren, Sicherheit und Freiheit seien wichtige Punkte. Man wolle keinen Polizeistaat, die Menschen sollten sicher leben können. Die gesamte Gesellschaft solle im Mittelpunkt stehen.

Man wolle den Menschen konkret vor Ort helfen. Tradition und Hightech seien zwei Wörter, die Bayern sehr gut beschreiben. Reden und Tun müsse zusammenpassen, so Hopps Fazit und es sei wichtig, auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten. Er freue sich schon auf den Wahlkampf.

Landrat Franz Löffler dankte MdL Hopp für seine Arbeit und auch mit Barbara Haimerl als Listenkandidatin habe man eine gute Lösung gefunden. Der Landrat und Bezirkstagspräsident sprach über die Eindrücke der letzten Tage. Es sei wichtig, sich in Europa zu positionieren, viele Länder würden nicht fragen, was sie für ein gemeinsames Europa tun können. Aber in schwierigen Fragen müsse man zusammenstehen. Außerdem müsse man auch ganz genau hinschauen, welches ideologische Gedankengut sich bei der AfD finde. Hier müsse man aufstehen und entgegenwirken.

Löffler sprach die Themen Steuergerechtigkeit, Abschaffung des Solis, Integration und Sicherheit an. Kommunale Selbstverwaltung sei sehr wichtig, man müssen vor Ort selbst gestalten können. Die Gestaltungsmöglichkeiten müssen bei der Gemeinde bleiben. Außerdem sei es auch wichtig, christliche Werte und Bräuche zu pflegen. Es sei gut, "dass wir die christlich-abendländliche Kultur haben", sonst wäre man nicht so weit gekommen. Abschließend sprach er noch aktuelle Herausforderungen im Bezirk an. Löfflers Fazit: Die Arbeit mache Spaß, auch wenn sie nicht besonders populär ist.


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