Prävention zu Einbruch und Diebstahl

Prävention zu Einbruch und Diebstahl

2 Minuten Lesezeit (362 Worte)

Das 26. Ausbildungsseminar der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg unterstützte die Polizeiinspektion Amberg bei einer Präventionsveranstaltung in der Innenstadt zum Thema: „Kein Einbruch“.

Am 06.11.2015 unterstützten die Beamten in Ausbildung der Klasse 2 des 26. Ausbildungsseminars die Polizeiinspektion Amberg bei einer Präventionsveranstaltung zum Thema „Kein Einbruch“. 

Noch wenige Tage zuvor hatte der Bayerische Innenminister Joachim Hermann den aktuellen Trend bei den Wohnungseinbrüchen veröffentlicht. Auch wenn die Zahlen leicht rückläufig sind, war es der PI Amberg wichtig, die Bevölkerung über das Thema Einbrüche und Handtaschendiebstähle zu informieren. Für die Beamten in Ausbildung war dies eine willkommene Gelegenheit, die in der Theorie vermittelten Grundlagen, insbesondere im verbalen Umgang mit dem Bürger, in die Praxis umzusetzen. 

Nach einer kurzen Einweisung durch EPHK Klinger, von der PI Amberg verteilten die Beamten in Ausbildung rund um die Fußgängerzone von Amberg und auf dem dort stattfindenden Bauernmarkt verschiedene Flyer, die zum einen  die genannte Problematik aufzeigen, zum anderen aber auch einfache Tipps zur Prävention geben. 

Nach wenigen Gesprächen mit den Bürgern wurde dabei schnell klar, dass der überwiegende Teil der angesprochenen Bürger bereits selbst oder zumindest deren Verwandte, Freunde oder Nachbarn, Opfer eines Einbruchs bzw. Diebstahls geworden sind. Zum Beispiel berichtete eine ältere Dame vom Diebstahl ihrer Handtasche. Um die eingekauften Lebensmittel in ihrem Einkaufskorb verstauen zu können, legte sie ihre Handtasche nur kurz zur Seite. Diese Gelegenheit nutzte der Dieb und entwendete die Handtasche. 

Zudem stellte sich auch heraus, dass der Aufwand die entwendeten Ausweispapiere, Führerscheine und sonstigen Dokumente wieder zu erlangen und insbesondere die Tatsache, dass ein Dritter bzw. Unbekannter in die „eigenen vier Wände“ eingedrungen war, am schwersten wiege. 

Letztlich würden schon kleine, einfache Tipps helfen, um einen solchen „Albtraum“ zu vermeiden. So sollte man beim Verlassen der Wohnung stets die Wohnungs- oder Haustüre und die Fenster - auch die gekippten - sicher verschließen und absperren. Auch das Anbringen von speziellen Schlössern wirkt auf die Einbrecher abschreckend. Beim nächsten „Bummel“ über den

Weihnachtsmarkt oder durch die Stadt sollte man seine Taschen verschlossen auf der Körpervorderseite tragen und/oder die mitgeführten Wertsachen in verschiedenen Innentaschen am Körper tragen. 

All diese Tipps wurden von den Bürgern dankbar entgegengenommen, somit kann als Fazit von einer durchaus sinnvollen und erfolgreichen Veranstaltung sprechen.


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