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Rasantes Internet

Rasantes Internet

2 Minuten Lesezeit (401 Worte)

Mit einem symbolischen Spatenstich begann die Fortführung des Ausbaus des sogenannten „schnellen Internets“, das bereits 2012 seinen Anfang in der Gemeinde Bodenwöhr nahm. Freuen können sich die Bewohner und Gewerbetreibenden in den Kernbereichen Bodenwöhr und Blechhammer. Die Investition der Gemeinde wird aus dem Fördertopf zum Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes bezuschusst.

„Im Herbst 2016 haben rund 600 Adressen Zugang zum Highspeed Internet des Breitband-Carriers“, versprach Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der Firma amplus, beim Spatenstich im Ortsteil Blechhammer. Mit knapp 18 Kilometern Glasfaserkabel stellt der Internetanbieter aus Teisnach die schnelle Verbindung zum World Wide Web her. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde erzielen die Glasfaseranschlüsse an Übertragungsrate, mit sieben Kabelverzweigern. Etwa 470 Adressen im Ortskern und dem Ortsteil Blechhammer profitieren von dem FTTC-Ausbau (Fibre to the Curb). Die Firma amplus garantiere für knapp 440 Adressen die Mindestbandbreite von 30 Megabit pro Sekunde, gemäß dem Förderprogramm der bayerischen Staatsregierung, betonte Dr. Böhm. Über 100 weitere Haushalte, verteilt über die Ortsteile Pechmühle, Kaltenbrunn, Sandtal und im Gewerbegebiet, erhalten eine Glasfaserleitung bis ins Haus: FTTB – Fibre to the Building. Erreicht werden dabei Bandbreiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Bereits 2012 hatten die Gemeinde Bodenwöhr und amplus in einem geförderten Breitbandprojekt zusammengearbeitet. Bereits damals habe der Internetanbieter einen Hybridausbau realisiert. Seither surften die Ortsteile Altenschwand, Erzhäuser, Pingarten, Neuenschwand, Taxöldern und Windmais mit Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Ganz besonders profitierten die Ortsteile Buch und Warmersdorf von der neuen Technologie. Sie erhielten Glasfaserleitungen bis ins Haus, die bis zu 200 Megabit pro Sekunde erreichten. Die Bauarbeiten führt die Firma Brandl aus Hohenwarth aus. In Kooperation mit den kommunalen Entscheidungsträgern erarbeiten 80 Mitarbeiter der CCNST Group, zu der auch das Unternehmen amplus zählt, individuelle Konzepte für den geplanten Breitbandausbau.

Bürgermeister Richard Stabl freut sich über den weiteren Ausbau der leistungsfähigeren Datenautobahn. Betroffen seien die Baubereiche Pechmühle, das Gewerbe- und Industriegebiet Blechhammer, die Bürgermeister-Wiendl-Straße, die Forststraße, Taucherstraße, Bahnhofstraße, Im Kugelschlag, Schloßbergstraße, Neunburger Straße, Am Hammersee, Im Sandtal, Ludwigsheide, Hauptstraße und Schwandorfer Straße. Insgesamt investiere die Gemeinde Bodenwöhr bereits 892.023 Euro in den Ausbau des Glasfasernetzes. Dazu erhalte sie eine Zuwendung in Höhe von 708.618 Euro aus dem Fördertopf zum Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes.

Beinahe pünktlich setzte der Regen aus, als das Gemeindeoberhaupt, Geschäftsleiter Otto Eichinger, Dr. Johannes Böhm von amplus, Peter Dolk von CCNST und Karl Brandl von der bauausführenden Firma zum Spaten griffen, um so symbolisch den Beginn des erneuten Ausbaus des Glasfasernetzes zu symbolisieren.

 

 

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