REBEL-Fortbildung der Johanniter kommt gut an

Die Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer des Johanniter-Rettungsdienstes dürfen zurzeit ihr Wissen zum Thema Rettungsdienst bei besonderen Einsatzlagen vertiefen. Im Rahmen der sogenannten „REBEL“ Fortbildung bekamen die Teilnehmer wichtige Hinweise zur Eigensicherung, zur neuen angepassten Einsatztaktik, sowie zum Umgang und Handhabung der neuen Einsatzmaterialien.

Der Dozent Sebastian Metzner, ehrenamtlicher Rettungsassistent mit langjähriger Erfahrung im Bereich taktische Medizin, entwickelte eine informative Fortbildung rund um den Bereich von Einsatzlagen wie Terror,- Amok- und Bedrohungsalgen. Den Teilnehmern wurde das gelieferte „REBEL“- Material in Workstations sowohl praktisch als auch theoretisch näher gebracht. Zusätzlich bekamen die Teilnehmer Hinweise für ergänzendes Material aus dem Bereich Taktischer Medizin.

Die Fortbildung ist seit Anfang des Jahres verpflichtend für alle Mitarbeiter im Einsatzdienst des Johanniter-Regionalverbandes Ostbayern. „Leider können sehr schnell schlimme Bedrohungslagen wie beispielsweise der Terroranschlag in Berlin im Dezember 2016 Realität werden“, erklärt Frank Zirngibl, Leiter der Einsatzdienste in Ostbayern. „Deswegen verstehen wir es als unsere Pflicht als Arbeitgeber, die Mitarbeiter und die ehrenamtliche Helfer gegenüber den entstehenden Gefahren bei derartigen Einsatzlagen zu sensibilisieren und so gut es geht vorzubereiten“, so Zirngibl weiter.  Außerdem soll bei der Fortbildung auch sichergestellt werden, dass jeder mit dem gelieferten Material umgehen kann.

Die Fortbildung kam bei allen Beteiligten sehr gut an und es haben auch bereits viele Gäste anderer Organisationen oder Behörden daran teilgenommen. Unter anderem waren Vertreter der Integrierten Leitstellen des Bezirks Oberpfalz, des Polizeipräsidiums Oberpfalz, der Arbeitsgruppe Leitende Notärzte Regensburg, der Berufsfeuerwehr Regensburg, der Malteser, der BRK- Kreisverbände Regensburg, Amberg, Weiden und Schwandorf, Leiter von Notaufnahmen verschiedenster Krankenhäuser, sowie der Bergwacht bei der REBEL-Fortbildung anwesend.

Aufgrund des überwältigenden Feedbacks der Teilnehmer sind noch weitere Termine für 2017 geplant. Weitere Informationen zur REBEL -Fortbildung und Anmeldungen bei Frank Zirngibl, Leitung der Einsatzdienste, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter 0941/46467-160.