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Regensburg: Weitere Warnstreiks bei Kinderbetreuung

Regensburg: Weitere Warnstreiks bei Kinderbetreuung

2 Minuten Lesezeit (392 Worte)

Regensburg. Nachdem am 12./13. März 2018 die öffentlichen Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen in Potsdam kein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet hatten, weitet die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks nach den Osterferien aus.

 

„In unserer letzten Warnstreikwelle vom 19. bis 23. März haben wir alleine in der Oberpfalz in den Regionen Amberg, Regensburg, Weiden und Sulzbach-Rosenberg rund 1.200 Beschäftigte bewegt. Und nach den Osterferien weiten wir unsere Warnstreiks in der gesamten Oberpfalz aus!“ erklärt Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz)

So würden bereits am Dienstag, den 10. April 2018 erneut die Kindertagesstätten, Kinderhorte, Kinderhäuser, Krabbelgruppen und Mittagsbetreuungen der Stadt Regensburg bestreikt.

„Insgesamt sind 26 Einrichtungen vom Warnstreik betroffen. Wir haben wegen des Warnstreiktermins kurz nach dem Wochenende nach den Osterferien mit der Stadt Regensburg 14 Einrichtungen für den Notdienst freigegeben und informieren deshalb bereits heute frühzeitig über die bevorstehenden Aktionen“ so Gröbner weiter

Wie in der letzten Warnstreikwelle würden die Eltern in den Einrichtungen mit einem Elternbrief informiert, welcher von ver.di auch unter www.oberpfalz.verdi.de zur Verfügung stehe.

„Wir wissen ob der Herausforderung für das Organisationsgeschick der Eltern und hoffen trotz der widrigen Umstände auf deren Unterstützung für die Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, PraktikantInnen usw. in dieser Tarifauseinandersetzung!“ so Gröbner

Schließlich hätten es die öffentlichen Arbeitgeber in der Hand mit einem kompromissfähigen Angebot schnell diese Tarifauseinandersetzung zu beenden und die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger abzuwenden.

ver.di fordere in dieser Tarifrunde für eine Laufzeit von 12 Monaten 6% tabellenwirksame Einkommenserhöhung, mindestens aber 200 Euro. Damit wolle ver.di vor allem die unteren Einkommensregionen im öffentlichen Dienst stärken.

ver.di fordere daneben noch für die Auszubildenden 100 Euro monatlich mehr sowie eine Übernahmegarantie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

„Wir wollen auf dem Verhandlungsweg zu einem tragfähigen Kompromiss kommen. Nachdem aber die Arbeitgeber aber bisher  in Potsdam kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben, legen die Beschäftigten nach den Osterferien erneut die Arbeit nieder und schicken ein klares Signal nach Potsdam!“ gibt sich Gröbner kämpferisch. Dabei sei der 10. April in Regensburg nur der Anfang. In den folgenden Wochentagen würden die Warnstreiks noch ausgeweitet.

Mit den Warnstreiks in der Woche nach den Osterferien versuche ver.di den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde im April zu erhöhen. ver.di hoffe, dass die Öffentlichkeit auch in dieser Tarifrunde Verständnis für die Beschäftigten habe, "welche tagtäglich im Interesse der Bevölkerung einen großartigen Job erbringen."

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