CSU Oberpfalz beschäftigte sich mit Zukunftsthemen

CSU Oberpfalz beschäftigte sich mit Zukunftsthemen

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Der Bezirksvorstand der CSU Oberpfalz traf sich dieses Wochenende im Kloster Waldsassen zu einer zweitägigen Klausurtagung, um das "Zukunftsprogramm Oberpfalz 2020" fortzuschreiben.

„Wir haben viel erreicht, die Oberpfalz ist eine echte Zukunftsregion geworden“, fasst der Bezirksvorsitzende der CSU Oberpfalz Albert Füracker zusammen. „Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben, sondern müssen unseren Zukunftsplan weiterentwickeln. Die Klausurtagung war hierzu der Startschuss“, kündigte Füracker an.

„Priorität hat für uns, dass jeder Mensch da leben und arbeiten kann, wo er zu Hause ist und er seine Familie und Heimat hat. Der Mensch steht für uns im Mittelpunkt“, führte Bezirksvorsitzender Albert Füracker in die zweitägige Programmdiskussion ein.

Das Ziel der CSU für die Oberpfalz sei, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land herzustellen und eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen voranzubringen, "denn Stadt und Land gehören zusammen – sie brauchen einander. Dazu gehören eine ausreichende Grundversorgung und eine leistungsfähige Infrastruktur. Denn die Menschen ziehen dahin, wo Arbeitsplätze sind und wo ein attraktives Bildungs- und Ausbildungsangebot für ihre Kinder ist." So sieht die CSU Oberpfalz z.B. durch den Ausbau des Breitbandnetzes künftig viele Möglichkeiten in ländlichen Regionen Familie und Beruf in Einklang zu bringen, für ein wohnortnahes Lernen und Arbeit.

Die ärztliche Versorgung spielt laut CSU Oberpfalz ebenfalls eine große Rolle. Ein flächendeckendes Angebot an Hausärzten, Fachärzten, Kliniken und Pflegepersonal ist notwendig, um eine Grundversorgung in ländlichen Regionen zu gewährleisten.

Neu im Programm ist u.a. das Thema Integration. „Hier kommt eine große Aufgabe auf uns zu“, sagte Füracker. Zwar investiere der Freistaat allein in 2016 rund 3,31 Milliarden Euro in die Bewältigung des Flüchtlingsstroms, dennoch seien die Mittel nicht unerschöpflich, so der Vorsitzende. „Wenn Integration gelingen soll, brauchen wir dringend eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen“.

Die Verabschiedung des neuen Zukunftsprogramms mit insgesamt elf Themenschwerpunkten ist für den Herbst 2016 geplant.


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