Workshop im Geschichtspark Bärnau-Tachov

Pressemitteilung: ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen: Vortrag und Workshop „Mittelalterliche Keramik – Technologie, Ansprache, Datierung und Dokumentation“, 12.08.2017 10:00-16:00 Uhr, Geschichtspark Bärnau-Tachov, Naaber Str 5b, Bärnau

Der Verein Via Carolina e.V., Träger des Geschichtsparks Bärnau-Tachov, lädt am 12.08. von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rahmen des ETZ-Projektes ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen zum öffentlichen, kostenfreien Vortrag und Workshop „Mittelalterliche Keramik – Technologie, Ansprache, Datierung und Dokumentation“ ein.

Vormittags (von 10:00 bis 12:00) werden die grundlegenden Begriffe der Keramikherstellung im Mittelalter und die Formen der Gefäßkeramik sowie deren Datierung in Vortragsform anschaulich erläutert. Neben der Beschreibung verschiedener Herstellungstechniken wird den Teilnehmern auch ein Einblick in den Warenverkehr und die Verbreitung von Keramikprodukten gegeben.

Am Nachmittag (von 13:00 bis 16:00) werden die Teilnehmer dann selbst tätig und übernehmen unter Anleitung die vollständige Funddokumentation eines oder mehrerer Keramikgefäße bzw. -fragmente. Dabei werden die Keramikfunde nach den üblichen Richtlinien gezeichnet und ausführlich beschrieben. Am Ende des Tages, können sie ihre wissenschaftliche Dokumentation mit nach Hause nehmen. Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis 05.08.2017 erforderlich.

Das ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen setzte sich zum Ziel, weite Teile der Bevölkerung dauerhaft, nachhaltig und umfassend über das gemeinsame Kultur-, und Naturerbe im Projektgebiet zu informieren. Zu diesem Zweck werden zweisprachige historisch-archäologische Vorträge und Workshops organisiert, geplant ist auch der Bau einer ArchaeoWerkstatt und einer Reisestation Karls IV. mit mittelalterlichen Bautechniken als archäologisches Experiment. Das Projekt ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen wird von der Europäischen Union aus dem Programm Ziel-Europäische Territoriale Zusammenarbeit gefördert.

Weitere Informationen zweisprachig unter www.archaeocentrum.eu.