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Anerkennung und Geldzuwendung der Polizei für drei couragierte Bürger in Neumarkt

Anerkennung und Geldzuwendung der Polizei für drei couragierte Bürger in Neumarkt

2 Minuten Lesezeit (341 Worte)

Kriminaldirektor Franz Schimpel, Leiter der Kripo Regensburg, überreichte am 24.05.2017 zusammen mit Polizeioberrat Michael Danninger, Leiter der PI Neumarkt, drei Männern aus dem Landkreis Neumarkt ein Anerkennungsschreiben und eine Geldzuwendung für ihr couragiertes Eingreifen, mit dem sie eine schwere Straftat unterbanden und das Opfer vor schweren Verletzungen bewahrten.

Helmut Lechner, Stephan Strobl und Markus Wittmann hielten sich am 14.08.2016 unabhängig voneinander in Neumarkt auf und beobachteten vor einem asiatischen Lokal zwei Personen, bei denen der eine auf den anderen mit einem Beil losging und auf ihn einschlagen wollte.

Helmut Lechner schritt ohne zu zögern ein, attackierte den Angreifer und drängte ihn im weiteren Verlauf mit Stephan Strobl vom Opfer weg. Mit ihrem beherzten Eingreifen konnten sie einen Angriff mit dem Beil auf den Geschädigten abwehren, während sich Markus Wittmann um den am Boden liegenden Verletzten kümmerte und ihn in Sicherheit bringen konnte.

Die drei Landkreisbewohner unterbanden durch ihr sofortiges und gemeinsames Handeln eine schwere Straftat und bewahrten das Opfer vor schweren Verletzungen. Dafür haben sie sich auch noch selbst einer großen Gefahr ausgesetzt. Helmut Lechner, Stephan Strobl und Markus Wittmann haben mit ihrem Verhalten echten Bürgersinn bewiesen und wurden dafür von Kriminaldirektor Schimpel und POR Danninger in den Räumen der PI Neumarkt empfangen.

Sie erhielten in einem kleinen Empfang für ihr beherztes, selbstloses Eingreifen aus den Händen von Kriminaldirektor Schimpel und Polizeioberrat Danninger einen Geldbetrag und ein Dankschreiben des Polizeipräsidenten Gerold Mahlmeister vom Polizeipräsidium Oberpfalz. Darüber freuten sich alle drei sehr und erzählten in der Runde, dass sie in der damaligen Situation vor dem asiatischen Lokal gar nicht lange überlegen hätten müssen, sie hätten einfach nur gehandelt und dem Verletzten geholfen.

Wieder einmal zeigten drei Menschen in der Öffentlichkeit sehr viel Courage, handelten selbstlos bei einer Gewalttat und halfen dem Opfer aus einer lebensbedrohlichen Gefahr. Helmut Lechner, Stephan Strobl und Markus Wittmann sind Vorbilder, ihre Entscheidung zum Eingreifen in dieser Situation war nicht selbstverständlich. Ihr Verhalten soll auch andere Menschen dazu ermutigen, in solchen Momenten nicht weg zu sehen. Oftmals genügt es nämlich schon, bewußt hinzusehen und die Polizei zu verständigen.

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