Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 mit zwei Lkw

Symbolbild: (c) by_stihl024_pixelio.png

Der Fahrer eines ungarischen Kühl-Sattelzuges übersah auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Oberölsbach und Neumarkt/Oberpfalz, bei Berg, einen vor ihm am Stauende stehenden Lkw und fuhr auf diesen ungebremst auf.

Der 25-jährige ungarische Fahrer eines Sattelzuges mit Kühlauflieger übersah auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Oberölsbach und Neumarkt/Oberpfalz einen vor ihm auf der rechten Fahrspur am Stauende stehenden Sattelzug.

Der Fahrer fuhr ungebremst auf den stehenden Sattelzug auf. Kurz vor dem Aufprall versuchte der Fahrer noch nach links auszuweichen.
Bei dem Anprall wurden die Sattelzugmaschine und die vordere Ladebordwand des Sattelanhängers total zerstört. Die Ladung, bestehend aus 14 Tonnen Schweineschwarten, rutschten nach vorne und verteilten sich auf dem linken Fahrstreifen auf einer Länge von ca. 150 Metern. Der Aufprall war so heftig, dass sich das Führerhaus des Sattelzuges vom Fahrgestell löste und nach ca. 130 Metern weiter zum Liegen kam.

Der eingeklemmte Fahrer musste von den Feuerwehren Neumarkt/Oberpfalz und Berg aus dem Führerhaus befreit werden. Der Fahrer kam mit dem Rettungsdienst, mit schweren Verletzungen, in das Krankenhaus Neumarkt/Oberpfalz. Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingesetzt werden. Wie sich im Nachhinein herausstellte hatte der angeschnallte Fahrer großes Glück im Unglück. Er erlitt diverse Prellungen, aber keine Brüche.

Aus einem aufgerissenen Treibstofftank waren ca. 200 Liter Diesel ausgelaufen und im Erdreich im Grünstreifen versickert. Die zuständigen Mitarbeiter des Landratsamtes Neumarkt/Oberpfalz und des Wasserwirtschaftsamtes waren vor Ort. Das kontaminierte Erdreich wurde von einer Fachfirma ordnungsgemäß geborgen und entsorgt.
Die ungarische Fahrerin des zweiten Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt.
Der Gesamtschaden beträgt ca. 230.000 Euro. 
Die Autobahn war von 10:15 Uhr bis 18:15 Uhr in Fahrtrichtung Regensburg komplett gesperrt. Die Umleitungsstrecken waren aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark überlastet.