Versuchter Raubüberfall auf Juwelier

Bild:(c) TommyS, pixelio.de  -  Weiden. Am Samstag, 02.09.2017, kurz nach Mittag, überfielen vier unbekannte Täter ein Juweliergeschäft  in der Weidener Ringstraße. Die Täter flüchteten nach derzeitigen Erkenntnissen ohne Beute. Die beiden Geschäftsinhaber wurden leicht verletzt. Im Rahmen der intensiven und weiträumig angelegten Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere verdächtige Personen kontrolliert. Die Kripo Weiden ermittelt nun mit Hochdruck hinsichtlich einer möglichen Tatbeteiligung der Verdächtigen. 

Am Samstag gegen Mittag betraten vier unbekannte Männer ein Juweliergeschäft in Weiden und setzten unverzüglich gegenüber dem anwesenden Verkaufspersonal  Pfefferspray ein. Nachdem das Personal lautstark um  Hilfe rief,  flüchteten die Täter dann vermutlich ohne Beute zu Fuß in Richtung des Weidener Bahnhofs.

Die beiden Geschäftsinhaber wurden leicht verletzt und werden derzeit in einem Krankenhaus ärztlich versorgt.

Bei den Täter soll es sich um einen älteren und drei jüngere Männer, jeweils mit osteuropäischen Aussehen, handeln. Der ältere Mann ist ca. 40 - 50 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank,  war bekleidet mit einer schwarzen Hose und einer grauen Jacke; außerdem soll er eine schwarze Umhängetasche mit sich geführt haben.

Die drei jüngeren Täter werden als ca. 20 bis 30 Jahre alt und ca. 170 bis 180 cm groß beschrieben.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Weiden hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. Im Rahmen der groß angelegten Fahndungsmaßnahmen wurden im Stadtgebiet Weiden durch Kräfte der Polizeiinspektion und der Verkehrspolizei Weiden zwei männliche Personen und  in verschiedenen Zügen von Marktredwitz in Richtung Tschechien durch die Polizeiinspektion Fahndung Selb mit Unterstützung von Kontrolleinheiten des Hauptzollamts Hof weitere drei männliche Personen vorläufig festgenommen werden. Die Kripo Weiden prüft nun in akribischer Ermittlungsarbeit, ob diese Personen als Tatverdächtige in Betracht kommen.

Darüber hinaus bittet die Polizei,  verdächtige Wahrnehmungen zum dem Überfall umgehend unter der Rufnummer 110 bzw. 0961/401-0 mitzuteilen. Es wird dringend davor gewarnt sich verdächtigen Personen selbst entgegenzustellen. Bei der Tat führten die Täter ein Pfefferspray mit sich. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sie auch anderweitig bewaffnet sind.