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Reinhold Hochmuth verstorben

Reinhold Hochmuth verstorben

2 Minuten Lesezeit (462 Worte)

Nittenau/Bleich: „Er hatte ein großes Herz und hat immer an das Gute geglaubt“, so skizzierte Stadtpfarrer Adolf Schöls den kürzlich verstorbenen Reinhold Hochmuth aus Bleich beim Requiem in der Stadtpfarrkirche Mariä Geburt in Nittenau.

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Am 10.06.1957 geboren, wurde er keine 61 Jahre alt, nachdem er den Kampf über die heimtückische Krankheit des Bauchspeichdrüsenkrebses verloren hatte. Maria und Otto Hochmuth hießen seine Eltern, und er wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Nittenau folgte die Landwirtschaftsschule in Neunburg vorm Wald mit der Mittleren Reife und er bildete sich schließlich zum Landwirtschaftsmeister fort. Im April 1983 heiratete er Renate Ziereis, zogen gemeinsam ihre drei Kinder groß und er durfte sich noch am Enkel Max erfreuen, der letztes Jahr geboren wurde. Das Vertrauen an seine Kinder Andreas, Stefan und Mathias wurde nie enttäuscht.
Im Jahre 1993 übernahm Hochmuth den elterlichen Hof und war mit Leib und Seele Landwirt. Größten Wert legte er auf nachhaltige Bewirtschaftung und war über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt, auch bei den Vereinen. Nach der Diagnose im Juli 2016 folgten viele Krankenhausbesuche, doch diesen Kampf mit der heimtückischen Krankheit konnte er nicht gewinnen. Bevor er zum Leichenhaus nach Nittenau gebracht wurde, fuhr der Leichenwagen mit ihm zum Abschied ein letztes Mal um seinen Hof. Wegen des nasskalten Wetters wurden die weiteren Ansprachen in der Pfarrkirche nach dem Requiem gehalten.
1. Bürgermeister Karl Bley hatte Respekt vor dem verantwortungsbewussten Handeln des Stadtrates Reinhold Hochmuth, als er Ende August seine Ämter als Stadtrat nach 18 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aufgeben musste. Hochmuth vertrat den Berufsstand der Landwirte, ohne aber das Interesse der Stadt aus den Augen zu verlieren. Es sei ihm nicht leicht gefallen zu gehen, so Bley, als Stadtrat stand für ihn das Allgemeinwohl immer im Vordergrund.

Der Vorsitzende der FFW Neuhaus, Karl Obermeier, würdigte den Verstorbenen als guten Kameraden mit offenem Ohr für die Belange der Feuerwehr. Hochmuth gehörte sei 1976 der Feuerwehr in Neuhaus an und legte die Leistungsabzeichen III und IV ab.
Richard Jobst sprach für den Schützenverein „Zum Wasserstein“. Dort war er seit 1974 Mitglied, 12 Jahre Schriftführer und 20 Jahre aktiver Schütze. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt er die Goldene Ehrennadel des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) und auch am 60-jährigen Vereinsjubiläum dieses Jahres war er noch dabei.
Viele Jahre war er in den fast 30 Jahren Mitgliedschaft stellvertretender Vorsitzender der CSU Bleich-Kaspeltshub, so Ortsvorsitzender Florian Hummel. „Reine“ so nannten ihn Alle die Reinhold Hochmuth kannten, „wir werden Dich nicht vergessen“, sagte er zum Abschied.
Stadtkapellmeister Thomas Maibauer sprach vom Abschied eines Freundes anstatt eines Mitglieds, dessen 50ten Geburtstag er mit musikalisch umrahmen durfte. 2011 verlieh ihm die Stadtkapelle die bronzene Ehrennadel. Sichtlich schwer gefallen ist Hans Hien der Abschied vom „Stoabauern Reine“ nach 40 Jahren Mitgliedschaft beim Heimat- und Trachtenverein D´Regentaler.

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