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Rettungshundeprüfung mit Bravour gemeistert

Rettungshundeprüfung mit Bravour gemeistert

1 Minuten Lesezeit (296 Worte)

Regensburg. Am vergangenen Wochenende wurde durch die Rettungshundestaffel Ostbayern der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Rettungshundeprüfung in der Sparte Mantrail veranstaltet. Die Teilnehmer reisten von Schleswig-Holstein, Nordbrandenburg, NordrheinWestfalen, Thüringen und Bayern an, um sich als Team – bestehend aus Hundeführer und Hund – auf ihre Einsatzfähigkeit überprüfen zu lassen.

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Als Prüfer agierten der Prüfungsobmann für Rettungshunde der Johanniter, sowie der langjährige Prüfer Jörg Oestreich aus Schleswig-Holstein. Bestandteile der Prüfung waren ein Theorieteil mit Fachfragen zur Ersten-Hilfe, Funk, Kynologie und Personensuche. Außerdem mussten die Hunde eine 2,5 Kilometer lange, 24 bis 26 Stunden alte Geruchsspur zu einer Person verfolgen. Diese Person musste dann aufgefunden und erstversorgt werden. Auch Elisabeth Sternemann und ihr Hund Vico aus dem Ortsverband Regensburg der Johanniter haben die Rezertifizierung erfolgreich gemeistert. „Ich freue mich sehr, dass unsere Teilnehmerin ihre Prüfung bestanden hat und somit weitere 24 Monate einsatzbereit ist“, so Christoph Heitzer, Leiter der Rettungshundestaffel bei den Johannitern in Ostbayern.

Die Polizei und andere Hilfsorganisationen können dank der bestandenen Prüfung weiterhin bei Vermisstensuchen auf sechs geprüfte Flächensuchhunde und zwei geprüfte Personenspürhunde der Johanniter-Unfall-Hilfe in Ostbayern zurückgreifen.

Weitere Informationen zu der Rettungshundestaffel der Johanniter in Ostbayern gibt es unter www.johanniter.de/ostbayern.

Über die Arbeit mit Rettungshunden Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes betreiben die nach DIN 13050 zertifizierten Rettungshundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten. Nur mit gültiger Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen und werden über die jeweilige Leitstelle angefordert. Die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Spürnasen engagieren sich ehrenamtlich und sind für ihre umfangreichen Aus- sowie Weiterbildungen auf Spenden angewiesen. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert rund zwei Jahre und wird mit der Rettungshundeprüfung abgeschlossen, die alle 24 Monate aufgefrischt werden muss. 


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