Rosen für Blumentopf und Co.

Rosen für Blumentopf und Co.

2 Minuten Lesezeit (346 Worte)

Wer keinen Garten hat, muss auf Rosen nicht verzichten. Die Königin der Blumen kann auch in Kübel gepflanzt werden und so auf Balkon, Terrasse oder vor dem Hauseingang wachsen. Allerdings sind Rosen ausgesprochen tiefwurzelnde Gehölze, sodass sie einen ihrer Wuchsform entsprechend tiefen Wurzelraum benötigen.

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Je höher desto besser

"Der Durchmesser des Topfes ist nicht so entscheidend als vielmehr die Tiefe", erklärt Susanne Rattay, Rosenfachberaterin bei Rosen Tantau, "außer man möchte mehrere Rosen in ein Gefäß setzen". Ist der Kübel allerdings nicht hoch genug, könne die Rose auch eingehen. Für Zwerg- und Patiorosen empfiehlt sie eine Topfhöhe von mindestens 35 Zentimetern. Für Beet- und Bodendeckerrosen sowie niedrige Stammrosen reicht eine Topftiefe von 50 cm aus. Edel-, Strauch- und Kletterrosen und auch höhere Stammrosen sollten in Kübel mit einer Pflanztiefe 50 bis 70 cm gesetzt werden. Für die Pflanzung im Kübel sollte man zudem besonders robuste Sorten, wie zum Beispiel die Starlet-Rose, wählen.

Staunässe vermeiden

Auf Staunässe reagieren Rosen äußerst sensibel, deshalb sind ein Abzugsloch und eine etwa drei bis fünf Zentimeter hohe Drainageschicht aus Blähton am Topfboden empfehlenswert. Bei der Pflanzung von wurzelnackten Rosen geht man genauso wie im Garten vor: also wässern, in das Substrat einsetzen und darauf achten, dass die Veredlungsstelle etwa fünf Zentimeter tief in der Erde steckt, und anschließend anhäufeln. Bei Containerrosen kann das Anhäufeln entfallen. Damit die Rose gut anwächst und prächtig gedeiht, rät die Expertin zu einer speziellen Rosenerde, die ganz auf die besonderen Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt ist. Nach einigen Jahren, wenn die Erde komplett von Wurzeln durchzogen ist, muss die Rose in ein größeres Gefäß umgetopft werden.

Richtig überwintern

Kübelrosen müssen vor strengen Frösten geschützt werden - aber bitte nicht im Keller. Deshalb sollten sie an einer geschützten Stelle überwintern. Zusätzliche sollte das Pflanzgefäß mit Styropor, Jute, Kokosmatten oder Noppenfolie geschützt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Triebe ein wenig einzukürzen und die Rose über etwa 20 Zentimeter hoch mit Erde anzuhäufeln. Auch im Winter sollte man ab und zu gießen, dabei aber Staunässe vermeiden, indem man den Kübel auf kleine Füßchen stellt. (djd).


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