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Roter Eber: Katastrophenschutzübung mit mehr als 2500 Einsatzkräften aus Ostbayern und Tschechien

Roter Eber: Katastrophenschutzübung mit mehr als 2500 Einsatzkräften aus Ostbayern und Tschechien

2 Minuten Lesezeit (340 Worte)

Chamerau. "Motivation und Professionalität eindrucksvoll unter Beweis gestellt": Bayerns Innenminister Joachim Herrmann besuchte die internationale Katastrophenschutzübung "Roter Eber" mit mehr als 2.500 Einsatzkräften aus Ostbayern und Tschechien im oberpfälzischen Chamerau. Als „Ergebnis der schon über zwei Jahrzehnte gewachsenen hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der Region Pilsen und dem Landkreis Cham“ bezeichnete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die internationale Katastrophenschutzübung „Roter Eber“, an der vor allem von Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus Ostbayern und Tschechien teilgenommen haben.

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Herrmann hatte sich vor Ort über den Ablauf der Übung informiert. Ebenfalls mit dabei war der Innenminister der Tschechischen Republik, Lubomír Metnar. Es war das erste Treffen Herrmanns mit dem neuen tschechischen Kollegen. Erfolgreich geübt wurden anhand verschiedener Szenarien gemeinsame Einsätze bei grenzüberschreitenden Großschadenslagen.

Beeindruckt zeigte sich Herrmann von dem perfekt inszenierten, fiktiven Horrorszenario, bei dem ein Waldbrand, mehrere Hausbrände und ein schwerer Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten bewältigen werden musste: „Die Einsatzkräfte haben durch die Bank ihr Können, ihre hohe Motivation und Professionalität eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so der Innenminister. „Alle Beteiligten haben gemeinsam hochmotiviert Großartiges und im Interesse der Sicherheit der Bevölkerung geleistet.“

Klar statuierte er: „Mit unseren tschechischen Freunden funktioniert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einwandfrei. Das ist ein gelebtes Zeichen des Zusammenwachsens Europas! Wir sind in Punkto Katastrophenschutz über die Landesgrenze hinaus auf einem sehr gewinnbringenden Weg, den es weiter auszubauen gilt.“ Die beiden Innenminister sind sich einig, eine Übung wie den ‚Roten Eber’ zu wiederholen, um Einsatzkräfte fundiert gegen Katastrophen und größere Gefahren für die Bevölkerung zu wappnen. Großes Lob sprach Innenminister Herrmann für das abgestimmte Zusammenspiel im internationalen Schulterschluss zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen hinweg aus.

Zum Einsatz kamen auch staatseigene Ausstattungen, wie etwa der Einsatz von insgesamt sechs Hytranssystemen (Wasserfördersysteme) zur Wasserförderung und der Einsatz von fünf Außenlastbehältern für die Brandbekämpfung aus der Luft. „Die Großübung hat gezeigt, dass sich das Engagement des Bayerischen Innenministeriums – die Finanzierung der Ausbildung an den Staatlichen Feuerwehrschulen, dem Ausbildungszentrum der Bergwacht und die Finanzierung bzw. Förderung eines Teils der Ausrüstung – absolut auszahlt und wir damit bestmöglich unsere bayerischen Einsatzorganisationen vor Ort unterstützen konnten“, sagte der Staatsminister.

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