Burglengenfeld-Realschule- Die Mitglieder des Schulausschusses besichtigten die Baustelle der Realschule Burglengenfeld.

Schulausschuss auf Burglengenfelder Baustelle

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Burglengenfeld. Das Gebäude der Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld war ursprünglich für 19 Klassen konzipiert. Die Reform „R 6" ließ die Schule auf 24 Klassen mit aktuell 590 Schülern und 55 Lehrern wachsen. Der Landkreis als Träger hat reagiert und investiert in die Erweiterung und Generalsanierung insgesamt 18 Millionen Euro.

Am Montag verschafften sich die Mitglieder des Ausschusses für „Schulen, Sport und Kultur" einen Überblick über die aktuellen Baumaßnahmen. Direktor Klaus Biersack nannte die Sanierung bei laufendem Schulbetrieb eine Herausforderung für alle Beteiligten, stellte aber fest: „Die Beschwerden halten sich bis jetzt in Grenzen". Die gesamte Maßnahme ist in sechs Abschnitte unterteilt. Wenn Schüler, Lehrer und Verwaltung in den Erweiterungsbau umgezogen sind, wird die Pausenhalle abgerissen und neu gebaut. In den Bauabschnitten drei und vier erfolgt die Sanierung der bestehenden Gebäudeteile mit den Klassenzimmern. Dann bleiben noch die Sanierung der Fachräume und die Neugestaltung der Außenanlagen.

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Michaela Gottmeier, Sachgebietsleiterin „Hochbau", erläuterte den Kreisräten die Pläne. Der Erweiterungsbau des „Knabentraktes" und der Verbindungsbau zur neuen Pausenhalle bilden die beiden ersten Bauabschnitte. In den Abschnitten drei und vier erfolgt die Sanierung der bestehenden „Mädchen- und Knabentrakte". Bei den darauffolgenden Bauabschnitten fünf und sechs handelt es sich dann hauptsächlich um die Sanierung der
naturwissenschaftlichen Klassenräume und weiterer Fachräume.


Im Bau befinden sich derzeit der neue Verwaltungsbereich, ein Mehrzweckraum, Informatik- und Klassenräume und ein Lehrmittelzimmer. Im zweiten Bauabschnitt folgt ab 2020 die Errichtung des Verbindungsbaus zwischen Mädchen- und Knabentrakt mit einer neuen Pausenhalle. Diese ersten vier Bauabschnitte kosten zwölf Millionen Euro. Die Regierung fördert die Maßnahme mit 5,58 Millionen Euro. Bei den Abschnitten fünf und sechs sind Kosten von sechs Millionen Euro veranschlagt. 


Den Ausschussmitgliedern lag eine Reihe von Zuschuss- und Förderanträgen vor. Das Gremium beschloss, den Fachbereich „Elektrotechnik" am Beruflichen Schulzentrum „Oskar von Miller" komplett neu auszustatten und dafür einen Betrag von 320 000 Euro zu investieren. Die Außenstelle der Berufsschule in Neunburg v.W. erhält einen Schlepper mit Auto-Track-GPS-System (131 000 Euro), Diagnose-Software für den Schlepper (3000 Euro) und Smart-Farming-Softwarelösungen (500 Euro). 

Der Landkreis nutzt das staatliche Förderprogramm „Digitales Klassenzimmer" und kauft für 91 000 Euro 137 i-Pads mit Transportkoffern. Die Berufsschule bekommt davon 32 Stück, das Sonderpädagogische Förderzentrum Nittenau 16, das CFG-Gymnasium Schwandorf 40, die Gregor-von-Scherr-Schule in Neunburg v.W. 16, das Regental-Gymnasium Nittenau 16 und die Naabtal-Realschule Nabburg 17.

Der Landkreis fördert die sechs Festspiele im Landkreis weiterhin mit insgesamt 10 000 Euro im Jahr, so ein weiterer Beschluss. Auch die Museen erhalten Geld: der Heimatverein Seebarn 400 Euro, der Verein Oberpfälzer Bauernmuseum Neusath-Perschen 1000 Euro, der Arbeitskreis Hinterglasmalerei Winklarn 500 Euro, das Stadtmuseum Schwandorf 2200 Euro und der Zehentstadel Nabburg 900 Euro. Mit 75 415 Euro bezuschusst der Landkreis 15 Projekte zur Musikpflege.


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