Schwandorfer Dokumentarfilmtage starten im September

Schwandorfer Dokumentarfilmtage starten im September

2 Minuten Lesezeit (392 Worte)

Der Leitgedanke der Schwandorfer Dokumentarfilmtage „Zwickel“ ist relativ einfach: Zu einem günstigen Eintrittspreis von zwei Euro will das Festival den Menschen Zugang zu hochwertigen Dokumentarfilmen außerhalb der eigenen vier Wände ermöglichen. Im Herbst (19. bis 27. September) startet nun die neue Runde.

 

Nur zwei Dinge müssen immer erfüllt sein: der Eintrtittspreis von zwei Euro und das ausschließliche Aufführen von dokumentarischen Filmen - seien es klassische Dokumentarfilme, Amateur- und Privatfilme, Kurzfilme, Mischformen des Dokumentarischen oder dokumentarische Experimentalfilme. Ein ausgeglichenes Verhältnis von internationalen Dokumentarfilmen und regionalen oder lokalen Dokumentarfilmen ist dabei unbedingt notwendig. So beschreiben die Initiatoren ihr Filmfestival selbst.

Und in der Tat hat man in diesem Jahr wieder ein hervorragendes Programm auf die Beine gestellt: 23 Filme - davon elf Im diesjährigen Themenblock „Widerstand“ - werden vom 19. bis zum 27. September im alten Metropol-Kino Schwandorf, jetzt Blumen Heinz, über die Leinwand flimmern. Blumen Heinz zieht für die Dauer der Festivalwoche mit all seinen Blumen aus und schafft Platz für Bestuhlung, Gastronomie und jede Menge Kino-Charme.

Aber nicht nur im Metropol-Kino tut sich was! Das „Zwickel“-Festival geht auch auf Reisen und gibt Gastspiele. Am 26. und 27. September werden Festival-Filme im Ring-Theater Amberg zu sehen sein und am 22. und 23. September gastiert man im KinoCenter Nittenau.

Neben außergewöhnlichen Filmvorstellungen wie dem Stummfilm „A Voyage to the Moon“ live vertont von Peter Pichler am Mixtrautonium, oder Ulrich Seidels bissiger Realsatire „Im Keller“ laufen im Themenblock ebenfalls Hochkaräter: „Citizenfour“ oskar-prämiert von und mit Edward Snowden, „Hans Söllner in Concert“ – der im übrigen auch selbst anwesend sein wird – „Evereday Rebellion“... um nur einige bekannte zu nennen.

Klar ist aber bei dem Thema Widerstand auch, dass man in Schwandorf nicht um den Themenabend über die WAA herumkommt, und das auch nicht will. Diesmal geschieht das aber nicht mit einem Dokumentarfilm, sondern mit vier längeren und kürzeren Filmen aus der damaligen TV-Berichterstattung sowie mit einem Film, der aus bisher unveröffentlichtem Filmmaterial des Hüttendorfes besteht. Die Filme werden in direkter Folge gezeigt.

Der Filmblock stellt unweigerlich die Frage, wie unterschiedlich mediale Berichterstattung sein kann und wie Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven unterschiedlich gesehen werden können. Zu sehen gibt es dies an allen drei Spielorten.

Wer jetzt Lust bekommen hat auf Dokumentarfilm, dem sei noch die Webseite des Festivals empfohlen. Unter www.2zwickel.de gibt es alle Filme und Daten sowie Beschreibungen und Trailer zum Stöbern und aussuchen.


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