Rettungswagen_Ingo_Kramarek_pixabay Symbolbild: © Ingo Kramarek, pixabay

Lappersdorf. An der Einmündung der Kreisstraße R 32 im Ortsteil Kaulhausen in die Kreisstraße R1 5 kollidierten am Dienstagmittag, 17. August, zwei Fahrzeuge, wodurch drei Insassen teils schwerste Verletzungen erlitten.

Gegen 12.30 Uhr fuhr eine 57-jährige Landkreisbewohnerin mit ihrem Opel Corsa von Kaulhausen kommend in die Kreisstraße R15 ein und kollidierte dabei mit einem Renault Clio, der von Hainsacker in Richtung Kallmünz fuhr. Der Renault wurde von einem 52-jährigen Mann aus dem Landkreis gelenkt, der in Begleitung einer 61-jährigen Frau aus dem Landkreis war. Durch den Zusammenstoß wurde der Opel in ein angrenzendes Feld geschleudert, während der Renault am Straßenrand zum Stillstand kam. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall schwer und teilweise lebensbedrohlich verletzt. Da die Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren, mussten sie von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst geborgen werden. Die Verletzten wurden unmittelbar nach dem Unfall von Anwohnern und anderen Verkehrsteilnehmern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt und nach der Bergung umgehend in Krankenhäuser gebracht.

Zur Klärung des Unfallablaufes wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Verkehrsgutachter hinzugezogen. Zudem fertigte ein angeforderter Polizeihubschrauber Übersichtsaufnahmen von der Unfallstelle.

Während der Bergung und Erstversorgung der Verletzten war die Kreisstraße R15 für den Verkehr komplett gesperrt. Nach dem Abtransport konnte durch die Feuerwehr der Verkehr über vorhandene Umleitungswege teilweise freigegeben werden. Die Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle dauerten bis gegen 17.15 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt konnte der Verkehr auf beiden Straßen wieder frei gegeben werden.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallgeschehen werden von der Polizeiinspektion Regenstauf in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg durchgeführt.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden im Gesamtwert von 15.000 Euro.

Zur Prüfung, ob Betriebsstoffe in das Erdreich eingedrungen waren, kamen auch Mitarbeiter des Landratsamtes Regensburg zur Unfallstelle. Hierbei zeigte sich, dass das Erdreich nur wenig kontaminiert wurde und kleine Abtragungen ausreichend waren.