Senioren beim Fahrsicherheitstraining

Senioren beim Fahrsicherheitstraining

2 Minuten Lesezeit (375 Worte)

„Halt! Jetzt hättest du ein Auto angefahren – wenn da nicht nur Pylonen stehen würden“. Fahrsicherheitstraining für Seniorinnen und Senioren war angesagt am Badparkplatz in Rieden. Andreas Bahle, stellvertretender Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Amberg, hatte die Teilnehmer auch beim Rückwärts-Einparken mit seiner lockeren, humorvollen Art sicher im Griff. Die richtige Wortwahl hatte da Bürgermeister Erwin Geitner getroffen, als er beim theoretischen Einstieg ins Thema den Teilnehmern im Fremdenverkehrsraum des Rathauses „viel Erfolg und auch Spaß beim praktischen Teil“ wünschte.

VdK-Ortsverein und Marktgemeinde hatten das Fahrsicherheitstraining gemeinsam  mit der Kreisverkehrswacht organisiert. Und so ging es erst einmal um Wissenswertes aus dem Verkehrrecht. Denn, so Andreas Bahle, es gebe in Deutschland zwar – „bis jetzt“ – noch keine Altersgrenzen für die Fahrerlaubnis, „aber man soll sich im Alter Gedanken schon machen über die eigene Fahrtüchtigkeit“. Bahle wies darauf, dass Führerscheinprüfungen heute wesentlich schwieriger seien, „als in der zeit, als wir vor 50 oder gar 60 Jahren zum Teil noch mündlich geprüft wurden“. 

So sprach er über Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung wie Reißverschlussverfahren, Notbremsassistenten, Handyverbot im Auto, neue Verkehrszeichen, Alkoholverbot für Fahranfänger aber auch das neue Punktesystem. Am Badparkplatz war Theorie dem Fahrsicherheitstraining vorangestellt, am eigenen Wagen hieß es „sind Sitze, Kopfstützen, Innen- und Außenspiegel richtig eingestellt?“. Nun hieß es durch mit 30 km/h und anschließend mit 40 km/h einen Pylonenslalom zu durchfahren.

Das Ganze dann im Rückwärtsgang bereitete dann schon einige Schwierigkeiten ­ „mei G’nack ist halt a scho steifer“ –, und als beim zweiten Rückwärtsslalom möglichst knapper Halt vor einer beweglichen Stange verlangt wurde, „hätte es im wahren Leben doch einige Blechschäden gegeben“. Auch beim Rückwärts-Einparken – aber das hatten wir ja schon. Dann hieß es abschließend noch Gefahrenbremsungen bei verschiedenen Geschwindigkeiten und auch noch Ausweichübungen.

 

 

Zitate:

Bürgermeister Erwin Geitner: „Ich finde es gut, dass die Seniorinnen und Senioren Teilnahmen, sich so auch ihrer eigenen Grenzen bewusst wurden“.

 

Rainer Salbeck sen. fand das Training interessant und lehrreich, „denn ich erkannt meine schwache Stelle, das Rückwärtsfahren nur mit den Spiegeln“.

 

VdK-Vorsitzender Josef Niebler fand die Theorie wichtig, sah aber für sich „beim praktischen Teil das seitenverkehrt Denken beim Rückwärtsfahren mit Spiegeln als schwierig“.

 

Herbert Popp fand das Fahrsicherheitstraining interessant und empfehlenswert. Auch er meint: „Auch mich forderte das Rückwärtsfahren zwischen den Pylonen heraus“.


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