Sopranistin Katja Stuber kommt zum Konzert nach Walderbach

Sopranistin Katja Stuber kommt zum Konzert nach Walderbach

7 Minuten Lesezeit (1335 Worte)

Walderbach. „Festliche Konzerte in der Pfarrkirche Walderbach“ in der Kirchstraße, in 93194 Walderbach, am Samstag, 07. Juli2018, 19 Uhr, Einlass ist um 18 Uhr.

Das Konzert findet in der Pfarrkirche statt und beginnt außer der Reihe um 19 Uhr.

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„Singe, Seele, Gott zum Preise“

Festliches Konzert in der Pfarrkirche Walderbach zum 875-jährigen Jubiläum

Die gebürtige Walderbacher Sopranistin Katja Stuber gestaltet gemeinsam mit Michael Mogl, Dorothee Keller und Peter Kofler ein festliches Konzert in der Pfarrkirche zur Feier des 875-jährigen Jubiläums von Walderbach. Herr Bürgermeister Josef Höcherl und Herr Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler werden die Konzertbesucher begrüßen und das Jubiläum Walderbachs würdigen.

Katja Stuber ist in Roding in der Oberpfalz geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christian Gerhaher und schloss ihr Studium 2008 mit Auszeichnung ab. In München besuchte sie die Oratorien- und Liedklassen von Christoph Hammer, Juliane Banse und Helmut Deutsch. In Saarbrücken beendete sie im April 2011 ihr Meisterklassenstudium bei Ruth Ziesak ebenfalls mit Auszeichnung. Aktuell arbeitet sie mit Margreet Honig in Amsterdam.

In der Spielzeit 2009/2010 war die Sopranistin als Ensemblemitglied im Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert und kehrte danach als Gast an dieses Haus zurück. Von 2014 bis 2017 war sie Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und währenddessen als Gast im Staatstheater Wiesbaden und Staatstheater Bonn zu hören.

Im Sommer 2011 feierte Katja Stuber ihr viel beachtetes Debüt bei den 100. Bayreuther Festspielen (Partie des Jungen Hirten) in einer Neuinszenierung von Richard Wagners Tannhäuser und unter musikalischer Leitung von Thomas Hengelbrock. Bei den Festspielen der Jahre 2012 – 2014 war sie in der gleichen Partie unter Christian Thielemann und Axel Kober zu hören, sowie als Solistin in Mozarts „Requiem“ und als Belinda in Purcells „Dido und Aeneas“ bei den Salzburger Festspielen.

Als Konzert-Solistin musiziert Katja Stuber mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchener Symphonikern, dem Bach-Collegium München, den Stuttgarter Philharmonikern, Concerto Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle Orchester Zürich, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem City of Birmingham Symphony Orchestra.

Sie singt unter namhaften Dirigenten wie Daniel Harding, Peter Dijkstra, Hans-Christoph Rademann, Thomas Hengelbrock, Giovanni Antonini, Konrad Junghänel, Philippe Herreweghe, Herbert Blomstedt und MirgaGražinytė-Tyla.

Engagements der aktuellen Spielzeit führten die Sopranistin zu „Winter in Schwetzingen“ mit der deutschen Erstaufführung von Nicola Porporas „Mitridate“, in der Rolle der Ismene, sowie zu ihrem Debüt als „Mélisande“ (Debussy: Pelléas et Mélisande) mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der litauischen Star-Dirigentin MirgaGražinytė-Tyla.

Opernaufzeichnungen und Konzertmitschnitte sind bei Labels wie SONY, Oehms-Classic, Deutsche HarmoniaMundi und Naxos erschienen. Die erste Solo-CD „Lachen und Weinen“ mit Liedern von Schubert, Hindemith und Weill, zusammen mit dem Pianisten Boris Kusnezow, wurde im März 2016 veröffentlicht. (www.cec-music.de) Katja Stuber ist Stipendiatin der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., des Deutschen Bühnenvereins, sowie des Deutschen Musikrats.

Seit dem Wintersemester 2017/18 hat Katja Stuber eine hauptamtliche Dozentur im Fach Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg inne.

Dorothee Keller wurde in Neuß am Rhein geboren. Frühzeitig begann sie ihre Ausbildung auf der Violine und dem Klavier. Nach mehreren Wettbewerbserfolgen entschied sie sich für die geigerische Laufbahn. Sie studierte bei Igor Ozim an der Musikhochschule/Köln und bei Herrmann Krebbers in Amsterdam. Weitere Studien bei dem Amadeusquartett und Prof. Andreas Rainer. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt sie durch Urs Stiehler. Ihre musikalische Erfahrung ist vielfältig; neben ihrer Arbeit als Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters ( 1.Violine ) ist sie als Konzertmeisterin in verschiedenen Kammerorchestern tätig und tritt als Solistin im In- und Ausland auf. Sie war ständiger Gast der Münchner Biennale. 1998 wurde sie von den „Thüringer Bachwochen“ für einen Duo-Abend ( Violine /Cembalo) in der Eisenacher Nicolaikirche anlässlich des Geburtstages von J. S. Bach engagiert. 2000 erhielt sie mit ihrem Streichquartett für die Aufführung von A. Schönbergs 1. Streichquartett im Rahmen der Reihe „Schönberg plus“ ( Bayerische Staatsoper ) den „Stern der Abendzeitung“. 2001 wurde ihr durch Staatsintendant Sir Peter Jonas die Bezeichnung „Bayerische Kammermusikerin“ verliehen. Sie konzertierte in renommierten Konzertreihen wie z.B. Kammermusikreihe d. Bayerischen Staatsoper, Herbstliche Musiktage Bad Urach (mit Florian Prey), Musiksommer zwischen Inn und Salzach, Kloster Benediktbeuren ,Wieskirche u.v.a. 2004 gründete sie das Satori Ensemble.

Der 1987 in Regensburg geborene Tenor Michael Mogl erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Danach studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bei Werner Güra an der Züricher Hochschule der Künste. Im Sommer 2016 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Wichtige sängerische und gestalterische Impulse erhielt und erhält er zusätzlich von Wessela Zlateva, Horst Laubenthal und Daniel Fueter. Der junge Tenor kann bereits eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland vorweisen und arbeitete mit Orchestern wie L´arpafestante, dem Kammerorchester Stuttgart, Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin, sowie Dirigenten, wie Peter Neumann, Ivor Bolton und Marcus Creed zusammen. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis hin zur zeitgenössischen Musik. Darunter Werke, wie C. Monteverdis Marienvesper, Kantaten und Oratorien von J.S. Bach, Händels Messias, das Requiem von Mozart, die Schöpfung von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdys Paulus und Elias und Rossinis Petitemessesolennelle. Im Opernbereich sang er beispielsweise den Tamino in Mozarts „Zauberflöte“, den Contino Belfiore in der Mozartoper „La fintagiardiniera“ und den Orpheus in Harrison Birtwistles „The Corridor“. Zudem gestaltet der Tenor auch Liederabende und solistische Konzertprogramme mit unterschiedlichen thematischen und musikalischen Schwerpunkten. Seine Partner sind unter anderem Hartmut Höll, Manuel Lange und Edward Rushton. Bei oehmsclassics liegt eine CD-Einspielung von Georg Joseph Voglers Requiem zusammen mit dem Orpheus-Chor München und der Neuen Hofkapelle München unter der Leitung von Gerd Guglhör vor. Der junge Tenor ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und Förderpreisträger der Kai-Uwe von Hassel Stiftung. Zudem war er 2013 Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings.

Der in Bozen geborene Organist und Cembalist Peter Kofler (*1979) erhielt seine erste musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium „Claudio Monteverdi“. In München studierte er Orgel und Kirchenmusik bei Harald Feller sowie Cembalo bei Christine Schornsheim.

Peter Kofler spielt unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Franz Welser-Möst, Bernhard Haitink, Riccardo Muti, Daniel Harding, Esa-Pekka Salonen, Giovanni Antonini und Thomas Hengelbrock. Er ist Gründungsmitglied und Cembalist des Barockorchesters „L‘ AccademiaGiocosa“.

Regelmäßig gastiert Peter Kofler bei großen internationalen Musikfestivals. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Dorothee Oberlinger, Dmitry Sinkovsky, Ramón Ortega Quero, Lisa Batiashvili, Francois Leleux und Gabor Tarkövi. Als Orgelsolist konzertierte der Künstler unter anderem in Notre-Dame de Paris, im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, im Mariinski-Theater St. Petersburg, im Berliner Dom, in der Berliner Philharmonie, im Wiener Stephansdom, in der Frauenkirche Dresden und in St. Michaelis Hamburg.

Seit August 2008 ist Peter Kofler als Organist an der Jesuitenkirche St. Michael in München tätig. Von der Stiftung Bücher-Dieckmeyer erhielt er den Förderpreis zur Pflege der Kirchenmusik in Bayern. Peter Kofler ist Initiator und künstlerischer Leiter des internationalen Orgelfestivals „Münchner Orgelherbst“ in St. Michael. Er wirkt zudem als Dozent für „Orgel“ und „Chorleitung“ an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Zwischen 2003 und 2014 war Peter Kofler als Korrepetitor und Assistent von Hansjörg Albrecht beim Münchener Bach-Chor tätig. Von 2007 bis 2010 leitete er den Klassikchor München.

CD- und Rundfunkproduktionen (ZDF, BR, RAI, Deutsche Grammophon, Sony Classical, Querstand, Raumklang, Tudor, OehmsClassics, Solo Musica) runden seine Künstlertätigkeit ab. Seine Orgel-CD mit „Transkriptionen“ wurde in der Presse mehrfach gelobt und für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.

Als Peter Koflers neues großes Projekt ist die Gesamteinspielung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs an der Orgel der Jesuitenkirche in St. Michael geplant. Unter dem Namen „Opus Bach“ ist im Juli die erste CD dieser mehrteiligen Serie in der hochauflösenden Auro-3D Technik (10.1.) erschienen. Bis Ende dieses Jahres wird Volume 2 als CD und Download erhältlich sein. www.peterkofler.org, www.opusbach.de

Karten zu EUR 18,- / 16,- (erm.) sind bei der Gemeinde Walderbach erhältlich,

Tel. 09464/94050.Keine Platznummerierung!

Eine Veranstaltung des Landkreises Chamin Zusammenarbeit von Gemeinde und Kath. Pfarrei Walderbach im Rahmen des 875-jährigen Jubiläums Walderbachsmit Unterstützung des Kulturreferats Landkreis Cham

www.festliche-konzerte.de


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