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Schwandorf. Roter Teppich, festlich geschmückte Halle, beste Tanzmusik und Gäste in Abendgarderobe – so kennt man den Schwandorfer Stadtball seit Jahren. Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie musste die Stadt Schwandorf ihre Tanzveranstaltung jedoch absagen und verlegte ihn kurzerhand in die Wohnzimmer der Gäste. Anstelle von Eintrittsgeldern wurden Spenden für den Förderverein des Krankenhauses gesammelt. Nun konnten diese übergeben werden


„Unser Ziel war es, die Schwandorfer durch das digitale Angebot dazu zu bewegen zu Hause zu bleiben und den Tänzern ein paar unterhaltsame Stunden zu bereiten", so Johannes Lohrer vom Tourismusbüro Schwandorf. In kürzester Zeit entwickelten die Organisatoren ein neues Konzept für die Online-Veranstaltung und konnten dabei auf die Unterstützung ihrer langjährigen Partner vertrauen. Die technische Umsetzung lieferte die Schwandorfer Veranstaltungstechnik Spotbox, die in den neuen Räumlichkeiten der Tanzschule Theuerl ein kleines TV-Studio einrichteten. Für die passende Tanzmusik und die Unterhaltung der Gäste sorgten Stefan und Anna Theuerl. „Ich kenne keine andere Stadt, die sich getraut hat, eine Tanzveranstaltung in dieser Größenordnung als Livestream zu veranstalten. Das ist einzigartig!" sagt Stefan Theuerl.

Zu Beginn des kostenlosen Live-Streams hatte Oberbürgermeister Andreas Feller die Zuschauer dazu aufgerufen, anstelle von Eintrittsgeldern an den Förderverein des Krankenhauses St. Barbara in Schwandorf zu spenden. Hier sei jeder Euro gut investiert - nicht nur in der aktuellen Lage, so das Stadtoberhaupt.

Zur offiziellen Spendenübergabe an den Förderverein trafen sich nun Vertreter der Stadt Schwandorf, der Tanzschule Theuerl und der Firma Spotbox im Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf. Fördervereinsvorsitzender Andreas Wopperer nahm stellvertretend den Scheck in Höhe von über 500 Euro entgegen und bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten. „Gerade haben wir einige Maßnahmen beschlossen, in die wir das Geld investieren werden. Jede Spende kommt garantiert dem Wohle unserer Patienten zu Gute", so Wopperer.