ssv Robert Ebenbeck und Andrea Bruckmüller leiteten die Diskussion und stellten die verschiedenen Möglichkeiten für den SSV vor.

SSV Roßbach/Wald sucht dringend Vorstand

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Wald. In der Einladung für die Informationsveranstaltung hieß es „Wir möchten versuchen weitere Lösungsvorschläge vorzustellen, um die Auflösung des SSV zu verhindern". Auf die Anzeige im Gemeindeblatt, in der ein neuer Vorsitzender gesucht wurde, hatte sich niemand gemeldet. 
Den Ernst der Lage hatten viele Mitglieder des SSV Roßbach/Wald erkannt und waren am Mittwochabend ins Sportheim in der Reichenbacher Straße gekommen. Vorsitzende Andrea Bruckmüller, die nach zehn Jahren als 1.Vorsitzende nicht mehr zur Wahl antritt, begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass so viele gekommen waren. Dies zeige das Interesse am Verein. Man wolle an diesem Abend darüber sprechen, wie es 2020 weitergehe.

Zuerst sprach Robert Ebenbeck, der Vorsitzende des Turngaus Oberpfalz, über das Thema Ehrenamt. Wenn kein neuer Vorstand gefunden werde, sei dies schlecht für alle. Ein Verein sei schneller weg als er aufgebaut werde. Er selbst sei seit über 20 Jahren ehrenamtlich aktiv und wisse, wie wichtig es sei, dass ein Verein funktioniere, so Ebenbeck. Er nannte zahlreiche positive Aspekte des Ehrenamtes: Man könne etwas bewirken, man knüpfe Kontakte und Netzwerke, man spüre den Zusammenhalt im Verein. Wenn die Mitglieder wollen, dass es weitergehe, seien sie gefragt.

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Die Vorsitzende sprach dann die verschiedenen Möglichkeiten an. Im schlimmsten Fall drohe eine Vereinsauflösung, dann falle der gesamte Besitz und das Vermögen des Vereins an die Gemeinde. Dies sei schade, schließlich habe man im letzten Jahr fast 50.000 Euro in verschiedene Bereiche investiert, informierte Bruckmüller. Probleme könnte es auch für den FC Wald/Süssenbach geben, dessen Dachverein der SSV gemeinsam mit dem SV Süssenbach ist. Viele Aktivitäten und Angebote gäbe es dann nicht mehr. 

Wollen wir das, fragte die Andrea Bruckmüller. Nein, das wolle man nicht. Man wolle, dass sich viele ein bisschen engagieren und somit die Vorstandschaft und besonders den Vorstand entlasten. Was auch passieren könnte, wäre, dass das Gericht einen Anwalt oder Betreuer als Vorstand bestellt, der bezahlt wird und die nötigen Unterschriften leistet, so dass die Aktivitäten erhalten bleiben. Bei dieser Lösung würde aber auch viel auf der Strecke bleiben. Auch denkbar wäre ein bezahlter Verinsvorstand, dies würde aber auch einen höheren Beitrag für die Mitglieder bedeuten. 

Dann stellte Andrea Bruckmüller die aktuelle Zusammensetzung der Vorstandschaft vor: zwei Vorstände, ein Schriftführer, zwei Kassiere, die Abteilungsleiter, zwei Jugendleiter und vier Beisitzer. Es gäbe die Möglichkeit drei gleichwertige Vorstände zu wählen, die sich das Amt aufteilen. Insgesamt werden sechs Personen für die neue Vorstandschaft gesucht. Der Vorschlag der aktuellen Vorstandschaft sei es, die Aufgaben des Vorstandes, wie Versammlungen, Haussammlung, Büroarbeit, Veranstaltungen, Sportheim, Sportanlage und Bus auf viele verschiedene Personen aufzuteilen, so dass der Vorstand entlastet wird und vieles nur noch delegieren muss. 

Es folgten rege Diskussionen, in der auch viele verschiedene Ansichten der Mitglieder gehört wurden. Am 19. April findet die Generalversammlung mit Neuwahlen statt, bis dahin will man eine Lösung gefunden haben. Es sei wichtig bereits jetzt darüber zu sprechen, so die Vorsitzende, man hoffe mit den Änderungen der Aufgaben leichter einen oder mehrere Vorstände zu finden. Jedes Mitglied und die Eltern der Turn- und Fußballkinder seien gefragt. 

Wer sich engagieren will, soll sich in den nächsten Tagen bei Andrea Bruckmüller oder den anderen Vorstandschaftsmitgliedern melden. Jeder solle sich Gedanken machen. Ein paar der Aufgaben konnten schon während der Versammlung vergeben werden. (kah)


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