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Eine-Welt-Kitafair-und-global Das Zertifikat „Eine Welt-Kita: fair und global“ überreichte Caren Rehm, Projektkoordinatorin vom Verband: Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. an die Kindergartenleitung Johanna Riehl (2. von links) und Erzieherin Kathrin Braun (links) vom Städtischen Kindergarten. Stolz auf diese Auszeichnung sind neben OB Andreas Feller (3. von links) auch Katharina Elsing von der Stadtkämmerei (3. von rechts) und Sabine Brunner, Fair-Trade-Beauftragte der Stadt (rechts). Bild: Maria Schuierer, Stadt Schwandorf

Städtischer Kindergarten ist "Eine Welt-Kita"

2 Minuten Lesezeit (448 Worte)

Schwandorf. Wenn Globalisierung nicht dazu führen soll, dass die Menschen sich nach dem völlig ungezügelten Spiel der viel beschworenen Markt-Mächte nicht gegenseitig ausbeuten, dann müssen - ähnlich wie bei der sozialen Marktwirtschaft auf nationaler Ebene - Schranken eingezogen werden. Das beginnt leider oft nicht in der hohen Politik, sondern in den Köpfen. Wem sollte man diese Gedanken als eher näher bringen als den Kindern? Die Zertifizierung „Eine Welt-Kita: fair und global" wurde nun offiziell im Beisein von Oberbürgermeister Andreas Feller von Frau Caren Rehm, Projektkoordinatorin vom Verband „Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.", an die Leiterin des städtischen Kindergartens, Johanna Riehl, übergeben.


„Die Auszeichnung ist die öffentliche Bestätigung für die gute Arbeit des Kindergartenteams rund um Johanna Riehl, das ihre Projekte bereits seit langem in diesem Sinne durchführt!" bekräftigt OB Andreas Feller, der dem gesamten Team herzlich gratulierte.

Fair-trade ist ein Thema, das in alle Lebensbereiche hineinwirkt. Um weiter neue Gedanken und Ideen in die tägliche Arbeit mit den Kindern einfließen zu lassen, hat sich das gesamte Team hierfür einer Fortbildung unterzogen. Wichtige Handlungsfelder sind unter anderem das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensweisen, Müllvermeidung und Mülltrennung sowie der Kauf der Spielmaterialien von Herstellern, die umweltbewusst und nachhaltig produzieren.

Große Priorität hat das Thema „Essen". Beim Einkauf von Lebensmittel wird auf Regionalität und auf das „Fair-trade-Siegel" geachtet. Wichtig ist den Erzieherinnen auch, dass die Kinder ihr Essen von zu Hause mitbringen können. Denn dadurch bekommt jedes Kind sein gewohntes und individuelles Essen, das auch schmeckt und nicht verschwendet oder weggeworfen wird.

„Unser Kindergarten ist ein bunter Garten mit 26 Nationen. Wir sehen das als eine große Bereicherung und Chance an, um die Kinder zu toleranten und weltoffenen Menschen erziehen zu können. So sind wir jeden Tag eine „Eine-Welt-Kita", worauf alle stolz sein können!" so Johanna Riehl die Leiterin des städtischen Kindergartens.

Seit einigen Wochen gibt es im städtischen Kindergarten auch eine Eltern-App „Kitalino". Mit Hilfe der App können Eltern schnellstmöglich mit aktuellen Informationen aus dem Kindergarten versorgt werden. Dies ist gerade in Pandemiezeiten ein großer Vorteil. Darüber hinaus sorgt die App für die Einsparung von Papier und passt hervorragend um „Fair-Trade-Gedanken."


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