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Steinberg am See. Sie ist in die Jahre gekommen, die Sporthalle neben der Grundschule. Im Schuljahr 1976/77 konnten Schulkinder erstmals in der damals neuen Halle den Schulsport ausführen. Schon seit längerem wurde auf eine Generalsanierung gedrängt. Jetzt ist sie endlich angelaufen.

Unter der Amtszeit von Bürgermeister Max Hauzenberger war das Projekt einer eigenen Turnhalle verwirklicht worden. Zuletzt war die Halle auch als Ort für größere Veranstaltungen genutzt worden. Nach fast 45 Jahren war die Zeit reif, die Sanierung in Angriff zu nehmen. Die SPD-Fraktion im Steinberger Gemeinderat hatte die Generalsanierung schon seit vielen Jahren angemahnt. Langwierige Vorplanungen waren nötig, ein Förderantrag wurde bei der Regierung gestellt, ein Finanzplan musste erstellt und die Raumplanung mit der Schule sowie die Auslagerung aller Nutzer in Ausweichräume mussten koordiniert werden, bevor die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben werden konnten.

Bereits Anfang Februar wurde mit den Erschließungs- und Rohbauarbeiten für den WC-Anbau begonnen. Ende des Monats fand mit dem traditionellen Starkbierfest die letzte größere Veranstaltung statt. Danach wurde die Halle geräumt und der Innenausbau gestartet. Das Gebäude wurde total entkernt. Die Generalsanierung umfasst den Einbau einer neuen Elektrotechnik sowie einer Heizungs- und Lüftungsanlage. 

Neben neuen Böden und einer Deckenverkleidung einschließlich der Beleuchtung wird auch eine Prallwand erneuert. Auch die Umkleide- und Duschräume sollen zeitgerecht umgestaltet werden. Zusätzliche WCs einschließlich einer Behinderten-Toilette werden geschaffen. Außerdem soll der Zugang zur Schule barrierefrei hergestellt werden.

Mit dem Baufortschritt zeigt sich Bürgermeister Bemmerl zufrieden, denn noch liegt man im Zeitplan. Ein Wermutstropfen sind allerdings die Kosten, die deutlich gestiegen und die Millionen-Grenze spürbar überschreiten werden. Jedenfalls muss (sollte) am 16. Oktober alles fertig sein, denn da ist schon die erste Veranstaltung terminiert. „Bei der 5. Steinberger Kulturnacht, wenn Stefan Otto erwartet wird, soll alles wieder tipptopp sein und die Halle in neuem Glanz erstrahlen", hofft Bürgermeister Harald Bemmerl.