Süssenbacher Vereine standen Spalier

Am Samstag heirateten Heike Hintermeier, geborene Höcherl, aus Geresdorf und Stefan Hintermeier aus Süssenbach in der Expositurkirche St. Jakob in Süssenbach.

Der Tag begann für die Hochzeitsgesellschaft mit einem Weißwurstfrühstück bei den Eltern des Bräutigams. Von dort ging es dann in einem festlichen Kirchenzug mit den Vereinsabordnungen samt Fahne zur kirchlichen Trauung. Pfarrer Holger Kruschina begrüßte das Brautpaar vor der Kirche. Seit der Mensch gelernt habe zu sprechen, seien viele Worte in die Welt geflossen, sagt der Pfarrer bei der Predigt. Mit der Schrift seien die Worte dann festgehalten worden. Die Glaubwürdigkeit von Worten habe in der heutigen Zeit sehr nachgelassen. Heute würde sich das Brautpaar ein Wort geben, auf das sie sich verlassen können. Sie würden auf diese Ja festgenagelt werden, so Pfarrer Kruschina. Aber es lohne sich das Ja zu sprechen und darauf zu vertrauen. Das Sakrament der Ehe komme aus der Freiheit. Auf diesen Ja könnten sie aufbauen und ihr Leben bereichern, versicherte er dem Brautpaar. Sie würden sich gegenseitig das Sakrament der Ehe spenden, das sei eine große Aufgabe, aber auch ein großartiges Geschenk.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Trasching. Nach dem Gottesdienst erwartete das frischgetraute Ehepaar ein Spalier aus Vereinen und Arbeitskollegen. Neben der KLJB Süssenbach, gratulierten auch die FF Süssenbach, der SV Süssenbach und der Schützenverein Lobenstein Zell. Der 29-jährige Bräutigam ist Mechaniker bei der Firma Weber Tiefbau und die 26-jährige Braut ist von Beruf Friseurin. Die weltliche Feier fand in der Schlossbrauerei Schwarzfischer in Zell statt, für die gute Stimmung sorgte die Band „de Zwiadn“.