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Tag der Begegnung Behinderte und Nichtbehinderte

Tag der Begegnung Behinderte und Nichtbehinderte

3 Minuten Lesezeit (532 Worte)

Einen stimmungsvollen Nachmittag erlebten die etwa 500 Menschen beim Begegnungstag Behinderte-Nichtbehinderte in der Hammerseehalle. Spürbar war das große Miteinander an den Tischen, bald schon entspannen sich anregende Gespräche. Es war bereits die 19. Veranstaltung dieser Art, organisiert von Ortsgruppen der Frauenunion (FU).

Wesentlich zur guten Laune trug die musikalische Unterhaltung bei, zum einen die Band „Die lustigen Quertreiber“ von den Naabwerkstätten Schwandorf und Alleinunterhalter Hans Karg. Unter der Federführung der FU Bodenwöhr mit ihrer Vorsitzenden Dr. Silvia Sperl halfen die weiteren FU-Ortsgruppen zusammen, um dem Ansturm der Gäste gerecht werden zu können. Auf Kaffee und Kuchen freute sich jeder. Und bei den Temperaturen kamen auch die Erfrischungsgetränke sehr gut an.

Die Kreisvorsitzende der FU, Marianne Forster, blickte zurück an die Anfänge dieses Aktionstages. Damals, vor 19 Jahren, hatte die heutige Staatsministerin Emilia Müller diesen Begegnungstag zwischen Behinderten und Nichtbehinderten initiiert. Zum dritten Mal, nach 2005 und 2009, fand er nun wieder in Bodenwöhr statt. Willkommen hieß sie unter den Gästen die Geschäftsführerin der Naabwerkstätten, Margit Gerber, den Ortsgeistlichen, Pfarrer Johann Trescher, Bürgermeister Richard Stabl, Schwandorfs OB Andreas Feller und den stellvertretenden Landrat MdL Joachim Hanisch sowie MdB Karl Holmeier. Es sei Tradition, den Tag der Begegnung für die Mitarbeiter der Naabwerkstätten, mit ihren Angehörigen zu feiern und die Lebensfreude miteinander zu teilen, so Forster. Ihr Dank galt der Frauenunion Bodenwöhr und den zahlreichen Helfern für ihr Engagement sowie dem Sponsor dieses Tages.

Bürgermeister Richard Stabl sagte, er freue sich, dass man hier feiern könne. Auch er dankte dem Organisationsteam, das die Bewirtung übernommen habe. Es sei wichtig, dass die Arbeit der Mitarbeiter der Naabwerkstätten wertgeschätzt werde.

Stellvertretender Landrat MdL Joachim Hanisch dankte allen Beteiligten für die Ausrichtung dieses Tages und wünschte alles Gute für die Zukunft. Mitgebracht hatte er ein „kleines Präsent“ in Form eines Kuverts, das er an die FU-Kreisvorsitzende Marianne Forster überreichte.

Margit Gerber freute sich, dass auch die Politik mit ihrer Anwesenheit das Interesse an diesem Begegnungstag zeige. „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen“, zitierte sie Albert Schweitzer, im Hinblick auf die Zuwendung von Nichtbehinderten zu den Behinderten und umgekehrt.

„Schön und interessant“, antwortete Pfarrer Johann Trescher auf die Frage, ob dies sein erster Begegnungstag sei. Er finde es schön, dass es diese Werkstätten gebe und auch den Tag der Begegnung mit seiner Wertschätzung und dass es keine Berührungsängste gebe.

Die Ehrungen der Mitarbeiter für ihre jahrzehntelange Tätigkeit bei den Naabwerkstätten wurden begleitet von Schilderungen ihrer Arbeit und den persönlichen Vorlieben und Stärken. Die Freude bei den Geehrten und ihren Angehörigen war deutlich sichtbar. Seit 15 Jahren beschäftigt sind Gabi Bimek, Nikolaus Bögl, Marco Brütting, Ingo Carl, Johann Fenzl, Bastian Forchhammer, Bianca Graf, Josef Graf, Anton Löprich, Dieter Ottilinger, Stefan Ratzka, Christian Rötzer, Alexander Seltl, Margot Stöberl, Bun Nara Svoeuy und Michael Vier. 25-jähriges Beschäftigungsjubiläum feiern Markus Lachermeier, Bernhard Mulzer und Franz Reindl. Auf 30 Jahre Tätigkeit blicken zurück: Beate Brunow, Georg Kikiras, Manfred Lintl, Rosa Rath, Johann Söllner und Ingrid Zinnbauer. Seit 35 Jahren tätig sind: Gisela Hanna, Hans-Jürgen Herzig, Helga Rockel und Albert Schießl. Auf 40 Jahre Firmenzugehörigkeit bringen es Klara Bücherl, Marlene Danhauser, Reinhard Dorda, Reinhard Hafeneder, Klaus Jabczynski, Gabi Nowak, Helga Oppitz und Norbert Schmidbauer.

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