Tagrettungswache geht an die Malteser

Tagrettungswache geht an die Malteser

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Der Rettungszweckverband hat sich bei der Tagrettungswache in Wald für die Malteser entschieden.

Gute Nachrichten für den Malteser Hilfsdienst brachte am Freitagvormittag Landrat Franz Löffler mit nach Wald. Am Tag zuvor hatte die Sitzung des Rettungszweckverbandes stattgefunden, in der entschieden wurde, wer den Zuschlag für die Tagrettungswache in Wald erhält.

Der Rettungsdienst sei ein Prozess, so der Landrat, der einer Fortentwicklung bedürfe. Er müsse immer wieder an die Anforderungen angepasst werden. Der Anspruch sei, dass jeder Bürger in kürzester Zeit die bestmögliche, medizinische Behandlung erhält. Das Trust 3 Gutachten habe ergeben, dass der Bereich im östlichen Landkreis und im angrenzenden Landkreis Regensburg Bedarf für eine weitere Rettungswache habe, die 12 Stunden täglich besetzt ist. Eine Ausschreibung sei nötig gewesen. Hier habe es handfeste Kriterien gegeben und nicht nur der finanzielle Aspekt sei beachtet worden.

Es freue ihn, sagte Landrat Löffler, dass im Gesamtbild die Malteser den Zuschlag bekommen haben. Sie seien ein sehr kompetenter Partner und hätten durch die ehrenamtlichen Helfer vor Ort bereits bestehende Strukturen. Dies gebe auch einen zeitlichen Vorteil, da die Rettungswache bereits am 01. Juli in Betrieb gehen soll. Der Landrat wünschte viel Erfolg und hoffte, dass der ehrenamtliche Dienst auch weiterhin so engagiert durchgeführt werde. Hier sei auch ein großes Stück Infrastruktur geschaffen worden, sagte Bürgermeister Hugo Bauer. Auch ihn freue es, dass die Wahl auf die Malteser gefallen sei, die mit den Helfern vor Ort bereits seit 10 Jahren ehrenamtlich aktiv sind. Der HvO werde aber auch weiterhin gebraucht, betonte er.

Bauer dankte dem Rettungszweckverband. Josef Pemmerl, der Leiter des Rettungsdienstes der Region Bayern und Thüringen bei den Maltesern, sagte, er könne sich noch gut erinnern, wie vor 11 Jahren die ersten Helfer vor Ort für Wald ausgebildet wurden. Durch die Räumlichkeiten des HvO im Rettungszentrum sei bereits alles vorhanden, was gebraucht werde. Toll sei es auch, die Feuerwehr direkt daneben zu haben. Hier hoffe er auf ein kameradschaftliches Zusammenwachsen. Man wolle ein verlässlicher Partner für den Notfall sein und pünktlich starten.

Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier sagte, die Tagrettungswache in Wald sei nicht nur eine Verbesserung in der Infrastruktur, sondern auch in der Sicherheit. Wenn die Hilfsfrist nicht eingehalten werden könne, müsse gehandelt werden. Es sei auch toll, dass die Voraussetzungen bereits durch die Kommune geschaffen wurden.

Auch der Zeller Bürgermeister Thomas Schwarzfischer bestätigte den positiven Effekt für die VG Wald und die Region. Es sei auch immer schwerer Ehrenamtliche zu finden, die im Rettungsdienst aktiv seien, umso besser, dass sie jetzt von Profis unterstützt werden. Die Bezirksgeschäftsführerin der Malteser, Iris Mages, dankte dem HvO Wald, vertreten durch Geschäftsführer Udo Eiling, für die tolle Arbeit und sagte, sie freue sich auf eine gute Zusammenarbeit. Es sei auch erfreulich, dass man keine Personalsorgen habe, so Mages.


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