Tagung der Oberpfälzer Gleichstellungsbeauftragte

Oberpfalzer-Gleichstellungsbeauftragte Die Oberpfälzer Gleichstellungsbeauftragten mit der Schwandorfer Kollegin Helga Forster (Dritte von links). Bild: © Thomas Müller, Landratsamt Schwandorf

Schwandorf. Die Vertreterinnen der Oberpfälzer Gleichstellungsstellen tagten am Donnerstag auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes Schwandorf, Helga Forster, in Schwandorf. Die Gleichstellungsbeauftragten tauschten sich über die aktuellen Themen in den kommunalen Gleichstellungsstellen aus.

Bei dieser Frühjahrssitzung, der ersten Präsenzsitzung seit zwei Jahren, standen der Austausch über die verschiedenen Arbeitsbereiche und die Erfahrungen hierzu im Vordergrund. Die Bandbreite an Aktionen und Projekten in den einzelnen Gleichstellungsstellen ist so breit wie das Aufgabengebiet der Gleichstellungsbeauftragten. Für die Beschäftigten von Kommunen und Landkreisen sind die Gleichstellungsbeauftragten unter anderem mit der Erstellung und Umsetzung des Gleichstellungskonzeptes beschäftigt. Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Homeoffice sowie Frauen in Führungspositionen stehen auf der alltäglichen Agenda der Gleichstellungsbeauftragten.

Die meisten Gleichstellungsbeauftragten arbeiten darüber hinaus oftmals in Netzwerken, zum Beispiel zu den Themen „Gewalt gegen Frauen und Mädchen" oder in Lokalen Bündnissen für Familien. Partnerschaftsgewalt und sexuelle Übergriffe sind leider weiterhin an der Tagesordnung. Hier sind die Gleichstellungsstellen oftmals die, die das Thema mit unterschiedlichsten Veranstaltungen in den Fokus der Öffentlichkeit stellen.

Typische Frauenberufe sind schlecht dotiert und tragen so zur Altersarmut bei. Hier werden weiterhin Aktionen zum Boysday und Girlsday sowie zum Equal Payday organisiert. Auch Aktionen für Alleinerziehende, Kindermitbringtage am Buß- und Bettag, Vortragsreihen für Frauen, Veranstaltungen zur Entgeltgleichheit und vieles mehr werden von den Oberpfälzern Gleichstellungsbeauftragten initiiert und angeboten.

Wichtig ist auch der Austausch über die konkrete Arbeitssituation, da die Kolleginnen überwiegend als Einzelkämpferinnen arbeiten. Information, Koordination, Vernetzung und Unterstützung der Kolleginnen in ihrer Aufgabe, Gleichberechtigung von Frauen und Männern in ihrer Behörde und ihrer Kommune umzusetzen, ist ein wichtiger Punkt auf der Agenda der regelmäßigen Treffen.

Anzeige

Tagebuch einer Pandemie
Mitmachen. Museum mit Freude entdecken
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.