Technologiezentrum faszinierte

Technologiezentrum faszinierte

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Der Wirtschaftsförderverein Wald unternahm am Mittwochnachmittag eine Exkursion zum Technologie- und Förderzentrum in Straubing. Bei der gemeinsamen Fahrt nach Straubing begrüßte der Vorsitzende Josef  Keller alle Teilnehmer und gab erste Informationen zum TFZ.

Ein besonderer Gruß ging an Thomas Schwarzfischer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Zell und Karin Hirschberger, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Wald. In Straubing angekommen, wurde die Gruppe von Dr. Bernhard Widmann, dem Leiter des TFZ, begrüßt. Er erläuterte den Besuchern zuerst die verschiedenen Gebäude und stellte in einem kurzen Vortrag die Aufgaben und die Struktur des TFZ vor.

Das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe ist eine Einrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seine Aufgabe ist es, vor allem für den ländlichen Raum, die Bereitstellung und Nutzung von Energieträgern und Rohstoffen aus Erntegütern und Reststoffen aus dem Land- und Forstwirtschaft voranzubringen. Angewandte wissenschaftliche Forschung, staatliche Förderung solcher Projekte sowie Technologie- und Wissenstransfer bilden dabei die Basis. Neben dem TFZ sind auch noch das Wissenschaftszentrum Straubing und C.A.R.M.E.N. im Kompetenzzentrum untergebracht. Insgesamt 260 Beschäftigte arbeiten dort, davon 90 im TFZ.

Seine Anfänge hatte das TFZ 1973 in Weihenstephan, 2001 kam es nach Straubing und 2002 erhielt es seinen heutigen Namen. Die drei Forschungsschwerpunkte, so Dr. Widmann, sind Rohstoffpflanzen und Stoffflüsse, biogene Festbrennstoffe und biogene Kraft-, Schmier- und Verfahrensstoffe. Das TFZ arbeitet auch mit vielen anderen Institutionen zusammen und gibt verschiedene Schriftenreihen heraus.

Der Standort Straubing entwickelt sich weiter. Ab 2020 soll es das NAWAREUM geben, ein erlebnisorientiertes Informations- und Beratungszentrum.

Nach der Theorie durften die Besucher aus Wald auch einen Blick in die Praxis werfen. Zuerst ging es in die Ausstellung „Nachwachsende Rohstoffe“. Dort konnten Ergebnisse der praktischen Arbeit betrachtet werden, wie Kulturpflanzen, das richtige Anzünden von Kachelöfen oder welche Produkte aus Plastik auch aus Holz oder anderen natürlichen Stoffen hergestellt werden können. Dann ging es weiter ins Technikum mit seinen Prüfständen. An einem Prüfstand wird gerade an einer aufsprühbaren Siloabdeckung gearbeitet, die das Erdölprodukt Siloplane ablösen soll. An anderen Prüfständen werden die Emissionen von Fahrzeugen gemessen oder an einem Stauabscheider für den Ofenkessel geforscht. Der Klimawandel gehe alle an und jeder müsse seinen Beitrag leisten, so Dr. Widmann am Ende der Führung. Die Aufgabe sei, die Erde zu erhalten. Weitere Informationen gibt es unter www.tfz.bayern.de.


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