Tödlicher Unfall am Stau-Ende

Schmidgaden. Zwischen den Anschlussstellen Amberg-Ost und Schmidgaden kam es am Mittwochabend, 29. August, gegen 18 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

 

Zunächst ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Schmidgaden und Nabburg-West gegen 17 Uhr ein Motorradunfall. Der 54-jährige Biker war auf der Überholspur unterwegs, als vor ihm ein LKW ausscherte. Vermutlich konnte der LKW-Fahrer das Motorrad wegen der tiefstehenden Sonne im Rückspiegel nicht erkennen. Das Motorrad touchierte das Heck des LKW und der Fahrer stürzte, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Er musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Hierbei ergab sich ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.

Als sich der Rückstau schon wieder auflöste, kam es am Stauende dann zu dem tödlichen Unfall. Der Fahrer eines Kleintransporters fuhr ungebremst auf einen vor ihm stehenden Autotransporter auf. Im letzten Moment wollte er noch nach rechts über die Standspur ausweichen, wobei er sich aber, so die Polizei, die komplette linke Seitenwand „wie eine Konservendose“ aufriss. Im weiteren Verlauf des Unfalls krachte der Kleintransporter dann in die linke Seite, wobei sich der Fahrer des Kleintransporters tödliche Verletzungen zuzog.

Auch hier war zunächst ein Rettungshubschrauber angefordert worden, der aufgrund der tödlichen Verletzungen es Fahrers aber wieder abdrehen konnte. Die Staatsanwaltschaft forderte einen Gutachter zur endgültigen Klärung des Unfallhergangs an.

Die A6 war zwischen Amberg-Ost und Schmidgaden bis spät in die Nacht hinein in Fahrtrichtung Osten komplett gesperrt. Zur Sperrung der Autobahn, Absicherung, Reinigung und späteren Ausleuchtung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Ebermansdorf und  Haselmühl sowie das THW Amberg angefordert worden. Die mitalarmierten Wehren Kümmersbruck, Diebis, und Pittersberg wurden nicht mehr benötigt und konnten den Einsatz abbrechen.

Der entstandene Sachschaden konnte vor Ort noch nicht beziffert werden. Beim ursprünglichen Verkehrsunfall mit Beteiligung des Motorrads waren die Feuerwehen Schmidgaden und Trischingmit der Absicherung und Reinigung der Unfallstelle beschäftigt. Auch hier war der rechte Fahrstreifen abgesperrt, was den langen Rückstau zur Folge hatte.