Training mit einem Fachmann für Sportpsychologie

Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach e.V. holt sich einen Fachmann für Sportpsychologie. Am vergangenen Wochenende wurde im Mehrgenerationentreff, Am Sandradl 20 in Oberviechtach ein Workshop mit Eduard Kremer abgehalten, einem erfolgreichen Tänzer und Referent für Sportpsychologie. Eduard Kremer hat einige Jahre in Amerika im Bereich der Sportpsychologie gearbeitet.

Eduard Kremer warf die Frage auf: „Hat sport-psychologisches Training im Gardetanzsport überhaupt einen Platz und kann man es überhaupt darin anwenden“? Natürlich könne man das, sportpsychologisches Training sei in jeder Sportart anwendbar. Was ist das überhaupt? Wie erkenne ich überhaupt, dass mein Sportler ein Problem hat? Auch das ist eine Frage, die im Bereich des Wettkampfes oft zutage tritt, wenn jemand mit Startangst oder extremem Lampenfieber zu kämpfen hat.

Der Fachmann beschränkte sich nicht nur auf die Theorie, er übte mit  den Sportlerinnen der Tanzgruppe  praktische Übungsbeispiele ein. Immer wieder forderte er die Sportlerinnen auf, ihre Gedanken auf dem Papier festzuhalten. Warum tanze ich? Was möchte ich mit dem Tanzen erreichen? Nach einigen praktischen Übungsteilen stellte der Referent den Teilnehmern die SMART- Formel vor. Eindringlich appellierte er an die Sportler, die Verantwortung für ihren Erfolg selbst zu übernehmen. Nur dann könne es klappen und das sollte man auch außerhalb des Sportes anwenden. Denkt immer „was kann ich in der Zukunft tun, um es besser zu machen?“. Dass nicht von heute auf morgen alles besser wird, muss klar sein, nur man müsse es in seinen Trainingsablauf mit aufnehmen. Dann kann es funktionieren.

 

Gruppe beim Üben vom praktischen Teilen

Bei den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern ist es eine Grundvoraussetzung um im Wettkampf in einen optimalen Modus schalten zu können. Trainingsweltmeister können wir alle werden. Erfolge werden zu 80 % im Kopf gewonnen oder verloren. Die Trainingsgeräte sind heute bei den Sportstätten vorhanden. Geht diesen Weg und ihr werdet „etwas“ erfolgreicher sein, ohne das Trainingspensum erhöhen zu müssen.