Tumult im Arbeiterwohnheim

Tumult im Arbeiterwohnheim

1 Minuten Lesezeit (252 Worte)

Symbolbild: © tommys, pixelio.de

Zwei alkoholisierte Täter brachten es auf über 6 Promille. Die Polizei in Neunburg vorm Wald hatte es am vergangenen Wochenende gleich mehrfach mit mehreren Straftaten zu tun.

 

In einem Falle gerieten sich mehrere ausländische Arbeitnehmer in einem Arbeiterwohnheim in die Haare, weil sich andere Mitbewohner wegen überlauter Musik in ihrer Ruhe gestört fühlten. So musste am Samstagabend gegen 22:30 Uhr eine Polizeistreife dorthin ausrücken, da ein 23-jähriger Iraker von mehreren Mitbewohnern geschlagen worden war. Er hatte dabei eine leichte Platzwunde am linken Auge davongetragen. Die Täter konnten in diesem Fall bislang noch nicht ermittelt werden.

Etwa zur gleichen Zeit wurde ebenfalls ein irakischer Arbeiter von einem 43-jährigen lettischen Arbeitskollegen körperlich angegriffen. Da hierbei ein Klappmesser im Spiel gewesen sein soll, wurde dieser vorläufig festgenommen. Ein Alkoholtest ergab bei ihm fast 4 Promille. Nach Festnahme des Täters konnte die Lage im Arbeiterheim wieder beruhigt werden.

Auf der Fahrt mit dem Festgenommenen zur Polizeidienststelle fuhr vor dem Polizeiwagen ein polnischer Pkw in Schlangenlinien und geriet mehrmals auf die Gegenfahrbahn. Dieser wurde am Ortsbeginn angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, warum dieser durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war – ein Alkoholtest zeigte bei dem 47-jährigen polnischen Staatsbürger einen Wert von 2,3 Promille an. Die Weiterfahrt wurde daraufhin unterbunden und sein Führerschein sofort sichergestellt.

Sowohl der Täter, der wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung festgenommen wurde, als auch der betrunkene Pkw Fahrer mussten sich daraufhin einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Beide erwartet zudem nun eine Anzeige.  


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