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Unbekannte Werke von Wolfgang Keuchl in der Alten Feuerwache

Unbekannte Werke von Wolfgang Keuchl in der Alten Feuerwache

2 Minuten Lesezeit (337 Worte)

Mit einer Hommage an den in 1952 Kümmersbruck geborenen und im Jahr 2005 viel zu früh verstorbenen Wolfgang Keuchl startet die Stadtgalerie Alte Feuerwache am Donnerstag, 14. Januar, in ihr neues Veranstaltungsjahr. Der international bekannte Künstler war einst Mitbegründer der Regensburger Künstlergruppe „Warum Vögel fliegen“, erhielt 1989 das Julius-F.-Neumüller-Stipendium und wurde mit dem EON- sowie dem Joe und Xaver Fuhr-Preis geehrt.

Die in der Amberger Gedächtnisausstellung anlässlich seines zehnten Todestags gezeigten Zeichnungen – darunter einige, die bisher noch nie zu sehen waren – werden eine „andere Seite“ des künstlerischen Schaffens von Wolfgang Keuchl beleuchten, weshalb die Präsentation auch diesen Titel trägt. Sie besteht aus in den Jahren von 1986 bis 2005 entstandenen Werken, ein Teil der Blätter stammt aus der Frühzeit Keuchls und gibt bereits das Programm seiner späteren, überregional beachteten Polaroidarbeiten vor.

So kann man bei dem Künstler, der sich vorzugsweise einer Symbolsprache bediente, immer wieder das Haus als Schutzraum und Hort der Geborgenheit entdecken. Auch Tisch und Stuhl sowie Gewänder und das Kulturzeichen Kreuz, die beide stellvertretend für den Menschen stehen, zählten zu seinen häufigen Motiven. Während er letzteres später als strenges Ordnungselement in den Vordergrund rückte, werden in der Alten Feuerwache aber auch heiter-farbige Blätter zu sehen sein.

Die Ausstellung, die mit der Vernissage am Donnerstag, 14. Januar, um 19.30 Uhr eröffnet wird, wurde in Zusammenarbeit mit der Kunstpartner Galerie Adlmannstein kreiert. Die Einführung wird an diesem Abend Jürgen Huber übernehmen, der Wolfgang Keuchl unter anderem als weiteres Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Warum Vögel fliegen“ einen Teil seines Wegs begleitete und heute 3. Bürgermeister der Stadt Regensburg ist.

Zu dieser Ausstellungseröffnung sind auch kunstinteressierte Gäste eingeladen. Die Präsentation „Die andere Seite“ wird anschließend bis Sonntag, 6. März, in der Stadtgalerie Alte Feuerwache zu sehen sein und kann über den Eingang zum Stadtmuseum zu dessen Öffnungszeiten besichtigt werden. Außerdem besteht am Sonntag, 21. Februar, im Rahmen einer Matinee ab 11 Uhr nochmals Gelegenheit, den aktiven und produktiven Künstler näher kennenzulernen. Dann nämlich werden sich Wegbegleiter unter dem Motto „Leben ist Energie“ nochmals an Wolfgang Keuchl erinnern.

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