Steuerungsgruppe_Fairtrade_Regenstauf Erster Bürgermeister Josef Schindler (rechts) mit der Steuerungsgruppe Fairtrade beim vierten Treffen Bild: © Sabine Zaus-Vogl, Markt Regenstauf

Viertes Treffen der Regenstaufer Fairtrade-Steuerungsgruppe

2 Minuten Lesezeit (348 Worte)

Es gibt bereits über 650 Gemeinden in Deutschland, die als Fairtrade-Town zertifiziert sind. Auch der Markt Regenstauf möchte Fairtrade-Gemeinde werden und so traf sich die Steuerungsgruppe Fairtrade im August zum vierten Mal.

Aufgrund der Neuwahlen kam es zu einer Umbesetzung. „Es ist schön, dass wir nach der coronabedingten Pause wieder zusammenkommen können", freute sich 1. Bürgermeister Josef Schindler.

Zu den „alten Hasen" Dr. Harald Ostermeier vom Weltladen, Monika Merl (Werbering), Carola Benz (Unverpacktladen) und Elisabeth Meierhofer (CSU), gesellten sich Petra Seidel (Grüne), Michael Aicher (FDP) und Michael Drindl, der Harald Richter für die Freien Wähler vertrat. Fred Wiegand (SPD) hatte sich entschuldigt und konnte leider nicht dabei sein. Außerdem stellte Monika Ernst ihre Nachfolgerin als Fairtrade-Beauftragte, Ulrike Pesold, vor, die diese Aufgabe ab 1. Oktober übernehmen wird.

Monika Ernst gab für die neuen Mitglieder einen kurzen Überblick über das bereits Erreichte – so werden bei Marktgemeinderatssitzungen Fairtrade-Cola und fairer Orangensaft gereicht. Drei örtliche Sportvereine spielen bereits mit Fairtrade-Fußbällen. „Das sind nur zwei Beispiele aus all den gesammelten Ideen", so Monika Ernst.

In der anschließenden Diskussion gab es viele neue Impulse und Ideen, deren Umsetzung momentan geprüft wird. Einig waren sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe in einem: Fairtrade gilt auch auf regionaler Ebene – einkaufen dahoam, nicht im Internet. „Man muss auch den lokalen Handel fördern, jede Handelsstufe muss fair behandelt werden, auch das bedeutet Fairtrade", so brachte es Elisabeth Meierhofer auf den Punkt.

Er habe „in zwei Stunden viel Neues gelernt", so Michael Drindl, der vorschlug auch andere Zielgruppen, wie Senioren, mit der Thematik vertraut zu machen. So könnten die Senioren zum Beispiel im Mehrgenerationenhaus Kaffee verkosten.

Der Sprecher der Steuerungsgruppe, Dr. Harald Ostermeier wies auch auf die Faire Woche im September hin, die dieses Jahr unter dem Motto „Buen vivir" oder „das gute Leben" steht. Die Philosophie, die hinter dieser Frage steht, lautet: wie kann die Wirtschaft handeln, damit alle gut leben können? Der Markt Regenstauf freut sich, diesem Ziel mit seinem Engagement ein wenig näher zu kommen.

Vorschau: Im Rahmen der Fairen Woche veranstaltet die Marktbücherei mit dem Weltladen zusammen am 22. September ein Faires Frühstück.

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