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Walder Fire Fighter bei Kollegen am Big Apple

Walder Fire Fighter bei Kollegen am Big Apple

3 Minuten Lesezeit (558 Worte)

Was haben New York und die Gemeinde Wald im Kreis Cham gemeinsam? Allzu viele Dinge fallen einem da nicht ein. Beide - sagen wir einmal Kommunen - haben aber Feuerwehren. Und weil reisen bildet, machten sich jüngst die Floriansjünger aus dem kleinen Wald auf, um den Kollegen am Big Apple über die Schulter zu schauen.

Sieben Tage war die Gruppe der FF Wald in New York unterwegs und erlebte "Einmaliges". Vor über einem Jahr begannen die Vorbereitungen für diesen Vereinsausflug der besonderen Art. Silvia Artmann und 2. Vorstand Michael Kandlbinder stellten für die Teilnehmer ein buntes und interessantes Programm zusammen. Am Pfingstsonntag ging es für die 17 Teilnehmer  über den großen Teich, auch Mitglieder des Patenvereins FF Mainsbauern sowie der FF Roding waren dabei. An den ersten beiden Tagen wurde die Stadt per Bus und Boot erkundet. Ein toller Ausblick bot sich den Waldern am Montagabend: auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings konnten sie den Sonnenuntergang miterleben.

Blick vom One World Trade Center auf New York City

Am Mittwoch ging es dann auf das One World Observatory auf dem One World Trade Center, auch hier bot sich den Besuchern ein spektakulärer Blick auf den Big Apple. Es folgte ein Besuch des 9/11-Memorials. Das Memorial besteht aus zwei Pools, die  von Bäumen umrahmt an den Standort der Twin Towers  die Opfer des 11. Septembers 2001 erinnern. Direkt unter dem Ort des Geschehens ist ein Museum, das seinen Besuchern besonders durch seine bedrückende Atmosphäre in Erinnerung bleibt. Am Donnerstag und Freitag hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und Sehenswürdigkeiten wie das Rockefeller Center, die Brooklyn Bridge, den Central Park oder das Guggenheim Museum zu besuchen. Ein Teil der Gruppe besichtigte die Freiheitsstatue und das nahe Ellis Island mit dem Immigrationsmuseum.

Am Samstag stand dann wieder ein besonderes Highlight auf dem Programm: James Sanders, ein ehemaliger New Yorker Feuerwehrmann traf sich mit der Gruppe vor dem „fire house“ in der 19. Straße. Sanders war 25 Jahre als Feuerwehrmann in New York tätig und seit 42 Jahren ist er als ehrenamtliche Feuerwehrler in Long Island aktiv. Dort erfuhren die bayerischen Besucher so einiges über die Arbeit der Feuerwehrler in New York. Gearbeitet wird in zwei Schichten, die Tagesschicht dauert 9 Stunden, die Nachtschicht 15 Stunden, pro Schicht sind 14 Männer einsatzbereit. Jedes der 158 „fire houses“ in New York ist auf einen bestimmten Aufgabenbereich spezialisiert. Rund 5000 Einsätze verbucht das „fire house“ in der 19. Straße jedes Jahr. So war es nicht verwunderlich, dass die Fire Fighters auch ausrückten, als die deutschen Besucher vor Ort waren.

Außerdem durften die Oberpfälzer zuvor noch eine Demonstration der Fahrzeuge sehen. Im Anschluss führte James Sanders die Gruppe zum Ten House, der Feuerwehrstation direkt am World Trade Center. Dort wurden die Walder von Captain Frank Stonitsch begrüßt. Stonitsch beantwortete auch gern alle Fragen zur Arbeit der Feuerwehrler, zu den Fahrzeugen und den Arbeitsweisen. Wer in den USA ein Berufsfeuerwehrmann werden will, muss ein Academy besuchen und diese mit einem schriftlichen und einen Fitnesstest abschließen. Nur die Besten können dann auch als Feuerwehrmann arbeiten. Am Ende des Besuches wurden Ärmelabzeichen ausgetauscht. Den Abschluss der Reise bildete ein Abendessen im Hard Rock Cafe am Times Square, dem bunten, beleuchteten Herzen von New York City. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ging es dann für die Grupp aus Wald am Sonntag zurück nach Hause.

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