Welcher Einfluss hat Alkohol im Straßenverkehr?

Junge Verkehrsteilnehmer haben das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. Oft steht für sie das Ausprobieren der eigenen Grenzen im Vordergrund. Dazu kommen eine geringe Fahrpraxis, Leichtsinn und die Unwissenheit über die Folgen eines Unfalls. Hier setzt das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC-Nordbayern „Sicherheitstraining auf dem Stundenplan“ an.

Zwei ADAC-Trainerinnen kamen dazu an die Mittelschule Ensdorf und zeigten den Schülerinnen und Schülern der siebten bis neunten Klassen die Gefahrensituationen auf, bei denen es immer wieder zu Unfällen kommt. Wie der Genuss von Alkohol die Sinne beeinträchtigt, wurde den Schülern durch den Einsatz spezieller „Rauschbrillen“ veranschaulicht. Mit ihnen konnten Promillewerte von 0,8 sowie 1,0 oder 1,5 Promille simuliert werden. In einem Laufparcour konnten sie Phänomene wie „Gleichgewichtsschwierigkeiten“ und „Doppeltsehen“ am eigenen Leib verspüren.

„Im wirklichen Leben könnt ihr die Brille aber nicht einfach abnehmen und seid wieder nüchtern“, machte die Trainerin den Jugendlichen deutlich. Diese konnten eindrucksvoll am eigenen Leib spüren, dass sich Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr gegenseitig ausschließen und werden das in ihrem zukünftigen Leben hoffentlich auch beherzigen.