Wolfgang Ambros begeisterte Amberger Publikum

Wolfgang Ambros begeisterte Amberger Publikum

2 Minuten Lesezeit (309 Worte)

Amberg. Unsere Fan-Star Reporter Sandra und Peter Gattaut aus Windischeschenbach folgten der Einladung vom Ambros-Management, um im Amberger Congress Centrum ein Konzert von Wolfgang Ambros, den wahrscheinlich erfolgreichsten Liedermacher, den Österreich je hatte, live mitzuerleben.

Der vom Leben und seiner Rücken-OP (eine 8 Stunden-Operation bewahrte ihn vor dem Rollstuhl) gezeichnete 65-jährige Ausnahme-Künstler wirkte gebrechlich, und ohne Stockeinsatz (leider nicht nur beim „Ski foan") war kein Auftritt auf der Bühne möglich. Der erste Teil der Veranstaltung startete mit dem Song „Alles nur a Frage der Zeit“. Natürlich treffend, denn Wolfgang Ambros nahm die Zuschauer mit in eine interessante Zeitreise seiner musikalischen Vergangenheit. Er erzählte zu jedem Song seine ganz persönliche Geschichte dazu. Seine musikalischen Mitstreiter Roland Vogel und Günter Dzikowski umrahmten die Ambros-Songs in Perfektion.Oft unplugged, nur mit Gitarre und Mundharmonika ließ Ambros mit seinen Liedern sein Leben Revue passieren.

Er erzählte viel, man spürte viel Melancholi̱e̱, auch etwas Angst, vor dem, was dann noch kommen mag im und nach seinem Leben  Seine Lieder sind textsicher, auch wenn der eine oder andere Ton mal nicht so richtig getroffen wurde. Natürlich hat die Zeit an ihm gehörig genagt, doch seine Lieder und Texte hat er immer noch fest im Griff und aufhören will er noch lange nicht. Mit seinen größten Hits „Zwicks mi i glab i dram, „Corinna Corinna“, "Langsam wachs´mazam" oder „Du bist die Rose aus dem Gemeindebau“ begeisterte er sein Publikum.

Standing Ovations im Amberger CC, die er sich am Ende auch redlich verdient hatte. Sein „Skifoan“ war der Abschlusssong vor der Zugabe, „Es lebe der Zentralfriedhof“ kam da allerdings nicht mehr, ein Song den schon viele erwartet hätten. Man kann Wolfgang Ambros ein gelungenes Konzert bescheinigen, mit der "Tendenz zur Demenz", wie ein genialer Song von ihm lautet, hat er wahrlich nicht zu kämpfen, aber seine körperliche Gebrechlichkeit mit 65 Jahren machte vielen Fans schon ein bisschen Angst.


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