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Karlheinz_Dirnberger_Bm_Andrea_Dobsch_Unterzeichnung_Kooperationsvertrag_mit-Telekom_03.08.2021_DSC_1549 (von links) Vereidigter Sachverständigter Josef Ledermann, Stefan Krantz Telekom, Bürgermeisterin Andrea Dobsch und Stefan Prechtl Laber-Naab Infrastruktur GmbH Bild: © Karlheinz Dirnberger

Zeitlarn erweitert Glasfasernetz

2 Minuten Lesezeit (410 Worte)

Zeitlarn. Bürgermeisterin Andrea Dobsch und der Konzernbevollmächtigte der Telekom Region Süd Stefan Krantz unterzeichneten am 3. August 2021 den Vertrag über einen Glasfaserausbau in der Regentalgemeinde. Mit dabei Sebastian Prechtl von der Laber-Naab Infrastruktur GmbH, bei der die Gemeinde Gesellschafter ist, und Vereidigter Sachverständige Josef Ledermann. Übereinstimmend betonten sie: „Die wichtigsten Beteiligten sind die Eigentümer und die Kunden.

Die Ziele der Kommune

Die Rathauschefin erwartet sich mit dem Breibandausbau einen wichtigen Schritt der Kommune in ein digitales Zeitalter. Die Kosten für den Breitbandausbau belaufen sich auf ca. 1,3 Millionen €. Die Verwaltung hat den Betrag bereits eingeplant, die Mittel stehen zur Verfügung.

„Die Gemeinde schließt damit weitere 5% der Zeitlarner Haushalte an das Glasfasernetz an. Auf der dafür geplanten Strecke werden u.a. jene 42 Haushalte kostenlos angeschlossen, die bisher keinen leistungsfähigen Breitbandanschluss besitzen. Weitere 220 Adressen können aktuell zum vergünstigten Preis von 800 € ihre FTTH Anschlüsse direkt ins Haus bekommen.

Wir erreichen damit eine Quote von 15% und liegen damit prozentual weit über dem bayerischen Durchschnitt", erklärte sie. Die Bürgerinnen und Bürger sollen leistungsstarke Angebote in Anspruch nehmen können. Zumal dies nicht nur für den für die Freizeit, sondern auch für den Berufsalltag im Homeoffice immer wichtiger wird. Für sie ist es wichtig, dass Eigentümer und Kunden mit ihrem Anschluss zufrieden sind.

Technik und Ausbau

Das Netz, so Stefan Krantz, besteht aus Glasfaserkabeln mit den höchsten Datenübertragungsraten. Auf der "letzten Meile", also auf der Leitung von einer Vermittlungsstelle bis zum Unternehmen ist dagegen häufig noch altes Kupferkabel im Einsatz, das bei der Datenübertragung ein Nadelöhr bildet. Deshalb wird die alte Kupfernetzarchitektur nach und nach durch moderne Glasfaserarchitektur ersetzt. Abhängig von der Anschlussart werden dazu die Begriffe FTTH, FTTB oder FTTC verwendet. Stefan Krantz erläuterte kurz den Umfang des Projektes. Die Infrastruktur besteht aus 4,5 km Tiefbaumaßnahmen und 1,5 km oberirdische Versorgungsleitungen. Und es werden drei NVZ, sprich Verteilerkästen an Straßen erforderlich. Er empfiehlt den Anliegern die aktuelle Teilnahme an dem Programm. „Die Anschlusskosten werden in Zukunft mit Sicherheit nicht mehr so günstig sein", betonte er.

Effektive Organisation

Begleitet wird die Maßnahme von der Laber-Naab Infrastruktur GmbH, ein Zusammenschluss von derzeit 47 Kommunen. Zusammen streben sie ein bedarfsgerechtes und dynamisches Glasfasernetz an. Sie planen nach ihren jeweils selbst gesteckten Anforderungen und bauen ihr Netz kontinuierlich aus. „Die GmbH koordiniert zum Beispiel die kommunalen Interessen, bündelt das Know-how und nutzt optimal die zur Verfügung stehenden Fördermittel. „Die Telekom hat das wirtschaftlichste Angebot in einer Ausschreibung im Förderverfahren abgegeben", berichtete Stefan Prechtl.

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