Freibad_Andreas_Hanka Schwimmmeister Andreas Hanka freut sich schon auf die Saison 2022. Bild: © Alexandra Oppitz

Nittenau. Schwimmmeister Andreas Hanka zog Bilanz zur Freibadsaison 2021. Von Seiten der Stadtverwaltung nahm Christian Schwandtner Stellung zum Nittenauer Wochenmarkt, der heuer seine Premiere hatte. Auch Zuschussanträge wurden abgehandelt sowie über das Volksfest bzw. des Termins im nächsten Jahr abgestimmt.


Freibad Nittenau überzeugte Gäste

Andreas Hanka, Schwimmmeister im Freibad Nittenau, zeigt sich über die Freibadsaison 2021 zufrieden. Trotz der Corona-Auflagen nutzen viele Gäste das Angebot.

Die Freibadsaison in Nittenau ist zu Ende und Schwimmmeister Andreas Hanka blickt positiv auf das Jahr 2021 zurück. Der Badebetrieb konnte trotz Corona Ende Mai beginnen. Aufgrund der verschiedenen Regelungen war zu Beginn ein Nachweis über ein negatives Testergebnis, eine Impfung oder eine Genesung notwendig. Diese Maßnahmen entfielen, als die Inzidenz unter 50 fiel. „Unsere Gäste haben sich jederzeit an die vorgegebenen Regelungen gehalten, das war in diesem Jahr wirklich klasse", betont der Schwimmmeister, „das machte uns die Arbeit viel einfacher."

Während der 105 geöffneten Badetage konnten 22.157 Gäste bei Außentemperaturen zwischen 34 und 8 Grad Celsius im Freibad begrüßt werden. Durchschnittlich besuchten somit 211 Personen das Freibad am Tag, im letzten Jahr wurden 183 Gäste gezählt. Zudem konnte in der diesjährigen Saison ein Rekord an Schwimmkursen gebrochen werden. Im Jahr 2021 lernten über 100 Kinder das Schwimmen, wobei die Nachfrage doppelt so groß gewesen ist. Weitere Kurse waren allerdings aufgrund von Corona nicht möglich.

„Das Wichtigste ist, dass wir in diesem Jahr bis auf ein paar kleinere Verletzungen keine besonderen Vorkommnisse hatten", berichtet der Schwimmmeister, „ärgerlich sind nur die Steine, die kurz nach der Schließung in unser Becken geworfen worden sind und dadurch einen Schaden im Sprungbereich angerichtet haben."

Für 2022 stehen einige Änderungen bevor. So wurde in der Stadtratssitzung Mitte September entschieden, dass die sanitären Anlagen sowie die Umkleiden im Freibad barrierefrei gestaltet werden sollen. Weiterhin wird ein Fachbüro engagiert, welches ein umfangreiches Konzept zur Sanierung und Neugestaltung des Freibades und des Campingplatzes erstellt. Außerdem wird für den Kiosk im Freibad ein neuer Pächter/eine neue Pächterin gesucht, welche/r ab Mai 2022 den Restaurantbetrieb übernimmt.

Positives Zwischenfazit zum Nittenauer Wochenmarkt

Bei der Hauptausschusssitzung rückte Christian Schwandtner, das Novum „Nittenauer Wochenmarkt" in den Fokus seiner Ausführungen.

Am 1. Juni öffnete der Nittenauer Wochenmarkt zum ersten Mal seine Pforten auf dem Volksfestplatz. Seitdem können jeden Dienstag von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr alle BürgerInnen regionale Produkte erwerben. Christian Schwandtner zieht nach rund einem halben Jahr ein positives Zwischenfazit: „Der Wochenmarkt kommt bei unseren EinwohnerInnen sehr gut an. Das Interesse ist weiterhin groß und darüber freuen wir uns sehr."

Derzeit verkaufen sieben DirektvermarkterInnen ihre Waren in Nittenau. Von Gemüse, Backwaren und Nudelspezialitäten, über Gewürze, Wein und Marmeladen bis hin zu Fassgurken, Essig und Öl ist auf dem Markt alles zu finden. Zu Beginn des Wochenmarktes stellten insgesamt sechs Stände ihre Erzeugnisse aus, zwei AnbieterInnen haben aufgrund von saisonalen Produkten, wie Erdbeeren und Spargel, ihren Standplatz für das Jahr 2021 nicht verlängert. „Die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit den StandbetreiberInnen funktioniert prima", betont Christian Schwandtner, „auf unserem Volksfestplatz herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre."

Wegen Corona mussten einige Hygienemaßnahmen umgesetzt werden, welche derzeit immer noch gelten. So bestehen weiterhin die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen auf dem Markt. Doch diese Maßnahmen halten die BürgerInnen nicht vom Einkaufen ab.

Ab November bis März wird es eine kleine Änderung geben. Die Uhrzeit wird aufgrund der beständigen Dunkelheit am Morgen auf 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr gelegt. Zudem ist die Stadt Nittenau weiterhin auf der Suche nach DirektvermarkterInnen. Interessierte AnbieterInnen, insbesondere Käserei, Fischerei und Metzgerei, können sich bei Christian Schwandtner unter 09436/309-25 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Weitere Informationen, wie die Satzungen und das Bewerbungsformular, sind unter www.nittenau.de/aktuelles/wochenmarkt zu finden.

Alle Zuschussanträge wurden einstimmig bewilligt.

So erhält der TSV Nittenau 1904 einen Zuschuss für die Sanierung der Flutlichtanlage am Trainingsplatz in der Fischbacher Straße in Höhe von 959,94 Euro. Der 1. FC Bergham erhält für die Instandsetzung der Bundeskegelbahnen zehn Prozent der Kosten, in Summe 62,67 Euro. Die Nittenauer BRK-Wasserwacht kann sich über 1.436,47 Euro freuen, Es handelt sich dabei ebenfalls um einen zehnprozentigen Zuschuss, für ein neues Einsatzfahrzeug. 

Das Stadtmuseum Nittenau hatte im Sommer einen Wasserschaden zu beklagen. Das Trägergerüst ist stark verrostet, die Holzleisten müssen ausgetauscht und die Wände gestrichen werden. Auch die Pumpen fallen ständig aus, machen eine Anschaffung einer Tauchpumpe mit zwei Zuläufen notwendig. Beschlossen wurde, dass die Gelder dafür in den Haushalt 2022 eingestellt werden sollen. 

Das Volksfest 2022 wird vom 13. bis 16. Mai stattfinden. Bewerbungen sollen bis 30. November schriftlich an die Stadt Nittenau gerichtet werden. Warum so früh? Bürgermeister Benjamin Boml sagte, dass in 2022 auch das Bürgerfest stattfinden werde. 


Christian Schwandtner freut sich über das positive Feedback aus der Bevölkerung.          Bild: © Alexandra Oppitz