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Kreis Schwandorf: Kooperation mit Telekom

130619-Breitbandausbau-SAD-2 Landrat Thomas Ebeling und Josef Scherl von der Telekom unterzeichnen im Beisein des Ministers und vieler Bürgermeister im Landkreis den Kooperationsvertrag.
Kreis Schwandorf. Die berüchtigten „weißen Flecken" auf der Landkarte bei der Breitbandversorgung sollen im Landkreis Schwandorf schnellstmöglich verschwinden. Zu diesem Zweck haben am Mittwochvormittag Landrat Thomas Ebeling und die Telekom einen Kooperationsvertrag mit einem Investitionsvolumen von über 54 Millionen Euro geschlossen.
In der Spitalkirche trafen sich zu diesem außergewöhnlichen Termin zahlreiche Bürgermeister aus dem ganzen Landkreis in der Spitalkirche, wo auch der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker der Unterzeichnung beiwohnte. In 18 Städten und Gemeinden aus dem Kreis beginnt in den nächsten Monaten der bedarfsgerechte Ausbau des Breitbandnetzes. 





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Füracker wies darauf hin, dass im Prinzip weder der Freistaat Bayern noch die kommunale Ebene für den Ausbau des schnellen Internetzugangs zuständig seien. Umso weniger könne er angesichts des bisherigen finanziellen Engagements in Bayern und der seit 2013 um 50 Punkte auf 83,8% gestiegenen Versorgungsquote mit schnellem Internet im Freistaat die teils sehr rüde Kritik nachvollziehen, die ihm und anderen Vertretern der Politik oft entgegenschlage. 


Dem Argument, dass eine Breitbandversorgung heute genauso wichtig sei wie Straßen, das Stromnetz oder die Wasserversorgung, entgegnete Füracker, dass im Gegensatz zu den aufgeführten Infrastrukturen beim Internet heute ein Anspruch auf Kostenlosigkeit vorausgesetzt werde. Umso freudiger waren sowohl Minister als auch alle anderen Anwesenden, dass die beim Ausbau der Breitbandversorgung für die bisherigen „weißen Flecken" entstehende Wirtschaftlichkeitslücke von knapp 54,1 Millionen Euro in Kooperation mit der Telekom geschlossen werden konnte. 


So teilen sich diese Summe der Bund (gut 27 Mio.), der Freistaat Bayern (17,4 Mio.), der Landkreis Schwandorf (1,4 Mio.) und die betroffenen Kommunen (8,1 Mio.). Insgesamt sind vom geplanten Ausbau gut 2.800 Anwesen im Landkreis betroffen. Zu den beteiligten Kommunen gehören Bruck i.d.Opf., Burglengenfeld, Nabburg, Neunburg vorm Wald, Neukrichen-Balbini, Nittenau, Oberviechtach, Pfreimd, Schmidgaden, Schönsee, Schwandorf, Schwarzach b. Nabburg, Schwarzenfeld, Stulln, Teunz, Trausnitz, Wernberg-Köblitz und Winklarn.
Die Ausbauzeit ist auf 48 Monate angesetzt. Vonseiten der Telekom versprach der der Leiter der Technik Süd Josef Scherl: „Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein, dafür werden wir sorgen."

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