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Segnung des neuen Schlauchwagen SW-KatS

Segnung des neuen Schlauchwagen SW-KatS

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Großer Bahnhof vor dem Feuerwehrgerätehaus in Rieden zur Segnung des neuen Schlauchwagen SW-KatS: Die Aktiven der Wehren Rieden und Vilshofen waren in Uniform angetreten, das neue Fahrzeug mit Blumen geschmückt.

„Mit diesem Fahrzeug können wir die Einsatzmöglichkeiten für unsere Wehr, für das untere Vilstal oder im Katastrophenfall auch überregional wesentlich verbessern – ein Gewinn für uns alle“ betonte Bürgermeister Erwin Geitner.

Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Rainer Schmid, Fachbearbeiter für Katastrophenschutz am Landratsamt, bezeichnete Geitner als „nicht ganz unschuldig, dass wir heute ein Fahrzeug segnen dürfen, das optimal in das untere Vilstal und auch zu unserer Gemeinde passt“. Er blickte zurück auf 2014, als erste Gedanken zur Möglichkeit einer Fahrzeugbeschaffung für den Katastrophenschutz diskutiert wurden, bis zur Nachricht am 17. August, dass ein Fahrzeug auf Abruf zur Verfügung stünde.

Bild: „Segne dieses Fahrzeug, das wir heute in Dienst stellen“ beteten Pfarrer Gottfried Schubach und sein evangelischer Amtskollege Klaus Eberius (von links).

Sein Dank gelte insbesondere den Mitgliedern des Marktgemeinderats, die kurzfristig ihr Einverständnis gegeben hätten, Kommandant Rainer Salbeck und allen aktiven Feuerwehrleuten. Eine Bereicherung für die gesamte Feuerwehr im südlichen Landkreis, so Kommandant Rainer Salbeck, sei der Schlauchwagen SW-KatS „gerade mit unserem großflächigen Waldgebiet, wo eine Löschwasserversorgung auch über lange Schlauchstrecken aufgebaut werden muss“. Kreisbrandrat Fredi Weiß nannte die Segnung „dieses doch ungewöhnlichen Fahrzeugs einen besonderen Tag für die Feuerwehren im unteren Vilstal“. Sein Dank galt auch der Bundestagsabgeordneten Barbara Lanzinger, die mit dafür sorgte, dass eines der drei Bayern zugeteilten Fahrzeuge in den Landkreis kam. Wie ihre Vorredner wünschte Barbara Lanzinger den Frauen und Männern der Wehr, „dass dieses Fahrzeug meist nur für Übungen gebraucht werde, bei Einsätzen aber jeder wieder gesund zurückkomme.

Bild: MdB Barbara Lanzinger, KBR Fredi Weiß, KBI Hubert Blödt, Kommandant Tobias Haas, Rainer Schmid, Fachbearbeiter für Katastrophenschutz, Kommandant Rainer Salbeck und Bürgermeister Erwin Geitner freuten sich über die Segnung des neuen Schlauchwagen SW-KatS.

Nach einem gemeinsam gesungenen „Lobet den Herren …“ sagte Pfarrer Gottfried Schubach „Jeder Handwerker weiß, dass gutes Werkzeug die halbe Arbeit ist“. So brauche auch die Feuerwehr ihre Geräte um den Nächsten helfen zu können. Mit einem „Gott zur Ehr und den Nächsten zur Wehr“ beglückwünschte Pfarrer Klaus Eberius die Wehr zum neuen Fahrzeug. Betonte „Als Bürger möchte ich sagen, wir sind stolz und verlassen uns auf unsere Wehr“. Nach einem gemeinsamen Vater unser sprachen die beiden Pfarrer im Wechsel das Segensgebet, baten Gott „Segne dieses Fahrzeug, das wir heute in Dienst stellen“ und auch „Mache uns alle bereit zu aufrichtiger Zusammenarbeit und zu geschwisterlichem Dienst am Nächsten“. Anschließend lud Bürgermeister Erwin Geitner zu einem gemeinsam Essen ins Feuerwehr-Gerätehaus ein.

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